5.000 Haushalte in Amstetten kurzfristig ohne Strom. Gegen 5 Uhr morgens wurde am Sonntag von den Stadtwerken ein Erdschluss (eine Art Kurzschluss) im Stromverteilernetz festgestellt. Um die Fehlerquelle so rasch wie möglich aufzuspüren, wurden - wie in einem solchen Fall vorgesehen - nacheinander unterschiedliche Teile des Stromnetzes weggeschaltet. In Summe waren davon in Amstetten stufenweise etwa 5.000 Haushalte betroffen. Auch in der Polizeiinspektion gingen kurzfristig die Lichter aus und das Notstromaggregat sprang an. Die Stromabschaltungen dauerten aber maximal zehn Minuten.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 18. April 2021 (12:27)
Kurzfristig waren Tausende Haushalte ohne Strom
APA (dpa)

Die Stadtwerkemitarbeiter konnten rasch einen Kabelbrand in der Trafostation WET (nahe der Arbeiterkammer) als Ursache der Störung identifizieren. Ausgelöst worden sein, dürfte dieser durch einen defekten Kontakt. Der Brand wurde mit Unterstützung der Feuerwehr umgehend gelöscht. Nach den notwendigen Reparaturarbeiten konnte gegen 7.30 Uhr auch in diesem Bereich die ordnungsgemäße Stromversorgung wieder hergestellt werden. 

"Es freut mich, dass unsere Notfall-Mechanismen perfekt angesprochen haben und dass die Kollegen in der Kraftwerkszentrale und vom Störungsdienst, die sieben Tage in der Woche rund um die Uhr einsatzbereit sind, schnell und kompetent den Fehler behoben haben. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass qualitativ hochausgebildetes Personal und der Einsatz neuester Technologien für die Versorgungssicherheit von Amstetten sehr wichtig sind", sagt Stadtwerkedirektor Jürgen Hürner.