Personalist am Ball: Franz Stingl veröffentlichte Buch. Der langjährige Leiter der Amstettner Personalabteilung, Franz Stingl, veröffentlichte seine Fußball- und Personalisten-Erinnerungen.

Von Peter Führer. Erstellt am 21. Mai 2020 (04:52)
Mit seinem Buch blickt Franz Stingl auf die Fußballgeschichte der Stadt und die Entwicklung des Personalwesens zurück. Das Titelbild gestaltete Stefanie Rathei, eine Nichte von Lektorin Sabine Stifter. Es zeigt diverse wichtige Elemente in Stingls Leben (mehr dazu im Buch).
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Die Geschichte des Fußballs in Amstetten und sein beruflicher Werdegang als langjähriger Leiter der Personalabteilung der Stadtgemeinde Amstetten: Das sind die zwei Zutaten, die Franz Stingl in seinem neu erschienen Werk vermengt. Unter dem Titel „… 40 Jahre Erinnerungen eines Personalisten“ sammelte er auf 815 Seiten zu beiden Teilbereichen unzählige Anekdoten, Berichte, Zeitungsartikel, Hintergrundinfos, Erinnerungen und vieles mehr.

Dabei nimmt er die Leser mit auf eine Zeitreise auf die Sportplätze der Vergangenheit und beschreibt dabei die vielen Höhen und Tiefen der Amstettner Fußballhistorie. Spannende Einblicke gibt es auch in das Personal- und Bürowesen am Beispiel der Stadtgemeinde, das sich seit den 70er-Jahren massiv gewandelt hat. „Ich würde sagen, die Aufteilung ist zu 40 Prozent Fußball und zu 60 Prozent alles andere“, verrät Stingl, der mit den Arbeiten am Buch kurz nach seinem Ruhestand (2012) begann. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren intensivierte er seine Anstrengungen.

Die Resonanz, die er auf das Buch, dessen Erscheinen sich durch die Coronavirus-Pandemie etwas verzögerte, bereits erhalten hat, sei äußerst positiv gewesen. „Die Rückmeldungen sind gewaltig. Ich freu mich, dass dieses vielschichtige Dokument so gut ankommt“, so Franz Stingl über seine gesammelten Erinnerungen.