Gedenken für an Corona verstorbene Amstettner Patres. Am Samstag wird der vier Patres gedacht.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 23. September 2020 (16:37)
Gedenkgottesdienst für die vier an Corona verstorbenen Amstettner Patres am 26. September.
Wolfgang Zarl

Viele Amstettner suchen derzeit den Marienaltar in der Pfarrkirche Amstetten Herz Jesu oder das Amstettner Salesianergrab auf, um der im Frühjahr am Coronavirus verstorbenen Salesianerpatres August Pauger (93), Josef Pucher (86), des bekannten "Sportkaplans" Roman Stadelmann (93) und Josef Parteder (82) zu gedenken.

Gedenkgottesdienst für die vier an Corona verstorbenen Amstettner Patres am 26. September.
Wolfgang Zarl

Manche beten still dort bei den Bildern der Priester, andere zünden eine Kerze an, wieder andere erinnern sich an das Gute, was die vier für die Menschen getan haben.

Während des Corona-bedingten Lockdowns mussten die Salesianer Don Boscos im allerengsten Kreis beerdigt werden ( wir hatten berichtet ), jetzt wird ihrer bei einer Gedenkmesse feierlich erinnert.

Vermutlich war keine geistliche Gemeinschaft in Österreich von den Coronaauswirkungen betroffen, wie jene in Amstetten.

Alle vier galten in Amstetten als äußerst beliebt - aber auch österreichweit, das zeigten u.a. die hohen Zugriffszahlen bei einem YouTube-Gottesdienst kurz nach ihrem Ableben.

Sie verbrachten im Betreuten Wohnen in Amstetten ihren Lebensabend. Besonders bekannt war P. Stadelmann, der kurz vor seinem Ableben als "schlauer Trainerfuchs" das diözesane Ministrantenfußballturnier gewann. Er spielte noch im Alter von 93 Jahren Fußball und Tischtennis mit den Amstettner Ministranten.

Der Termin ist am Samstag, 26. September, 11 Uhr. Es gelten dabei die Coronasicherheitsmaßnahmen. Dem Gottesdienst steht Provinzial P. Siegi Kettner vor.