Harte Arbeit in der Pause. Über den Absturz des SKU vor der Länderspielpause.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 03. September 2019 (01:15)

Horn sollte der Wendepunkt nach der anhaltenden Negativserie des SKU Amstetten werden. Das 2:4 sorgte aber für Ernüchterung. Die Erwartungen im gesicherten Mittelfeld der 2. Liga zu sein, ist dem Fakt gewichen, dass wieder Abstiegskampf pur am Programm steht.

Dabei hat es nach der Sommertransferperiode sowie der Vorbereitung positiv ausgesehen. Qualitativ ist der Kader zur Vorsaison stärker geworden. Die erste Cup-Runde hat der SKU souverän überstanden und auch die ersten beiden Runden in der Meisterschaft gewann die Fallmann-Elf. Doch die Niederlage in Ried brachte den SKU-Motor ins Stocken. Da kehrte auch Fallmann sein System von der Dreierkette zur Viererkette, um erhoffte Stabilität zu erhalten. Aber individuelle Fehler haben wenig mit dem System zu tun. Und spielerisch wirkten die Amstettner mit der in der Vorbereitung eintrainierten Grundausrichtung stärker, als in den letzten Runden. Zumindest offensiv lief mehr zusammen.

Jetzt geht es in die Länderspielpause, in der es beim Test zwischen Amstetten und Admira auch um die Gewinnung von Selbstvertrauen geht. Zurücklehnen ist damit nicht angesagt. Für das Trainerteam stehen zwei wichtige Wochen an, um die Ausrichtung wieder zu finden, um gegen Steyr wieder in die Erfolgsspur zu kommen.