Michaela Hinterholzer wird Bürgermeisterin. Oed-Öhling bekommt eine neue Bürgermeisterin. Josef Dirnberger tritt nach zehn Jahren als Ortschef zurück. Nachfolgen wird ihm Landtagsabgeordnete und NÖ Hilfswerkpräsidentin Michaela Hinterholzer.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 16. April 2014 (11:13)
Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer vor der Tür des Oed-Öhlinger Gemeindeamtes. Im Juli wird sie zur Bürgermeisterin gewählt.
NOEN, Heribert Hudler
Einstimmig fiel im Parteivorstand der ÖVP der Beschluss, Michaela Hinterholzer für das Bürgermeisteramt zu nominieren. Auch der scheidende Ortschef Josef Dirnberger ist froh, dass die Landtagsabgeordnete seine Nachfolge antritt: "Für die Gemeinde ist es sicher ein Vorteil, wenn eine Landespolitikerin an der Spitze steht, denn sie sitzt sozusagen an der Quelle, wenn es um Unterstützung von Gemeindeprojekten durch das Land geht."

Hinterholzer selbst begründet ihren Schritt damit, dass es ihr ein großes Anliegen ist, Politik mit den Bürgern zu machen. "Und das geht nirgends so unmittelbar wie auf Gemeindeebene."

Amt mit bisherigen Aufgaben vereinbar

Zeitlich, so Hinterholzer, werde sich das neue Amt sicher mit ihren bisherigen Aufgaben (unter anderem Landespolitikerin, Hilfswerkpräsdentin und Obfrau des Torusimsverbandes Moststraße) vereinbaren lassen. "Denn viele meiner Kollegen im Landtag sind ja auch Bürgermeister."

Bisher war Hinterholzer nicht im Gemeinderat vertreten, stand aber bei der letzten Wahl auf der Kandidatenliste. Sie übernimmt das Mandat ihres Mannes, Gerhard Hinterholzer, der aus dem Gemeinderat ausscheidet.

Dirnberger tritt mit 30.6. zurück. Anfang Juli wird sich Hinterholzer im Gemeinderat der Wahl stellen. Das Ergebnis ist klar, denn die ÖVP hat mit 14 Mandaten die absolute Mehrheit.

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