Kulturinitiative Euratsfeld schmiedet große Pläne . Unter dem neuen Obmann Florian Pruckner möchte die Kulturinitiative Euratsfeld zu sieben Veranstaltungen laden.

Von Peter Führer. Erstellt am 06. März 2021 (05:12)
Die Konzerte werden im Pfarr-GemeindeZentrum über die Bühne gehen. Obmannstellvertreter Manfred Hochholzer, Ulrike Perndl (vormals Obmänner) und Obmann Florian Pruckner.
Jakob
Hilmbauer

Noch heißt es für die Kulturbranche im Wesentlichen abwarten, doch die Kulturinitiative Euratsfeld (Kuli) hat für das heurige Jahr vieles vor. Beginnend mit 24. Mai stehen insgesamt sieben Veranstaltungen auf dem Programm.

Dazu gehört eine „Saturday Jam“ genannte „Jam Session“ am 3. Juli, bei der jeder Interessierte mit auf die Bühne gehen und beim offenen Konzert mitspielen kann. „Das probieren wir erstmals aus. Im Vorjahr haben wir mit den Blumensäulen-Konzerten vor dem Pfarr-Gemeindezentrum auch etwas Neues probiert, das sehr gut angekommen ist“, verrät Florian Pruckner. Er steht seit Dezember als Obmann an der Spitze von Kuli. Wie es zu seinem Engagement für den Euratsfelder Verein kam?

„Ich habe schon vorher immer wieder Kuli-Veranstaltungen besucht. Dann wurde ich gefragt, ob ich auch mithelfen möchte. Nachdem ich auch bei einer Band mitspiele, sehe ich so nun auch die andere Seite als Veranstalter“, erklärt der 25-jährige Euratsfelder. Pruckner steht selbst für die „Echo Hawks“ als Bassist regelmäßig auf der Bühne.

Besonders habe ihm zugesagt, dass der Verein nicht gewinnorientiert ist, dabei mithelfe, Menschen zusammenzubringen und man ein Programm biete, dass man so in der Region vielleicht nicht so schnell finden kann. Sein Ziel sei, auch vermehrt junge Menschen anzusprechen.

„Es gibt sicher einige, die für neue Arten von Veranstaltungen offen sind“, weiß Pruckner. Besonders mit Konzerten könne man diese Generation ansprechen. Auch ein „Poetry Slam“ schwebt Pruckner vor. Dass Kultur jedenfalls eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt, davon ist der 25-jährige Konstrukteur überzeugt.

„Kultur ist ein Sprachrohr für den Künstler, Menschen können Emotionen aufbauen oder abbauen, sich abreagieren oder einen klaren Kopf bekommen. Das ist sehr wichtig, um aus dem Alltagstrott zu kommen. Gerade in der heutigen Zeit. Außerdem verbindet Kultur die Menschen und kann Brücken bauen“, ist Florian Pruckner überzeugt.