Rund 30 Ensembles beim Weisenblasen. Am 8. September steht Neuhofen im Zeichen der alpenländischen Weisen.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 03. September 2019 (09:06)
Heribert Hudler
Von links: Emma Kerschbaummayr, Hubert Streißelberger, Manfred Hintsteiner, Markus Höllmüller und Johanna Resch freuen sich schon auf das Weisenblasen am 8. September.

„Innerhalb der vielen Formen unserer alpenländischen Volksmusik erfreut sich die – relativ junge – Disziplin des Weisenblasens in den Blasmusikkapellen steigender Beliebtheit“, sagt Neuhofens Musikvereinsobmann Hubert Streißelberger. Deshalb freut er sich besonders auf das Bezirksweisenblasen, das heuer in Neuhofen/Schlickenreith am Vorplatz des Gasthauses Sandhofer aus- getragen wird – in Kooperation mit der Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) des NÖ Blasmusikverbandes.

Vorbereitungen liefen mehrere Monate lang

Seit Monaten bereiten sich die Mitglieder des Musikvereins Neuhofen auf den 8. September vor. Der Sonntag beginnt mit einem Feldgottesdienst, der von Pfarrer Helmut Prader zelebriert wird. Danach spielt die Trachtenmusikkapelle Sonntagberg mit Kapellmeister Christian Kriegl einen Frühschoppen. Ab 14 Uhr werden rund 30 Ensembles alpenländische Weisen darbieten.

„Vom Duo bis zum mehrstimmigen Bläsersatz werden Jodler und Volkslieder stimmungsvoll zum Besten gegeben“, sagt BAG-Bezirksobmann Harald Weidinger und wünscht sich dafür viel Publikum. Übrigens: Für das Weisenblasen bekommen die Kapellen ebenso wie für die Marsch- und Konzertmusikbewertung sowie die Kammermusikbewertung Punkte, die für die Landessubvention zählen. Für den Ehrenpreis der Landeshauptfrau zählt es aber nicht mehr.

Seit einigen Jahren wird dem Weisenblasen ein besonderes Augenmerk im Bereich der Blasmusik entgegengebracht. „Zahlreiche Kapellmeister fördern auch schon diese Art des Spiels in kleinen Gruppen innerhalb ihrer musikalischen Reihen“, betont Weidinger.