Feuerwehrjugend war in voller „Action“. Zwei Tage Spiel, Spaß und Spannung warteten auf die jüngsten Feuerwehrmitglieder in Bad Vöslau.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. August 2020 (05:10)
Nicht fehlen durfte beim „Action-Day“ die Übung mit der Schutzmaske.
Daniel Wirth/FF Vöslau

Da im Jahr 2020 unzählige Veranstaltungen abgesagt werden mussten, entschied sich das Team der Vöslauer Stadtfeuerwehr, ihrer Feuerwehrjugend dennoch ein Highlight zu bieten und lud die Mädchen und Burschen Mitte Juli zum „Action Day“.

Pünktlich starteten die sieben Mädchen und Burschen der Feuerwehrjugend in ihren 31 stündigen Feuerwehrdienst. Nach einer Sicherheitseinweisung durch das Jugendbetreuerteam und einer gemeinsamen Fahrzeugkunde wurde der Lehrsaal zum Schlafraum umgebaut und häuslich für den Dienst eingerichtet. Die „Einsätze“ für den Feuerwehrnachwuchs wurden im Vorfeld ausgearbeitet und vorbereitet. Bereits fertig ausgebildete Feuerwehrmitglieder und speziell das Jugendbetreuerteam standen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Am Übungsplan für den Dienst standen unter anderem folgende Annahmen: Ein Verkehrsunfall mit Menschenrettung, ein Zimmerbrand, eine eingeklemmte Person unter einem Pkw und eine Tierrettung. Nicht fehlen durfte natürlich auch eine Atemschutzschulung, im Rahmen dessen der Nachwuchs auch ein Atemschutzgerät aufnehmen und auch eine echte Atemschutzmaske aufsetzen konnte. Für die Verpflegung während des Dienstes sorgte das Küchenteam der Vöslauer Feuerwehr.

Ausschlafen in den Ferien ist natürlich nichts für eine echte Feuerwehrfrau oder einen echten Feuerwehrmann! Daher ging es auch am zweiten Tag bereits früh los. Zu Beginn musste eine verletzte Person mit einer Seilbahn aus dem Wald gerettet werden, danach folgten noch ein Zimmerbrand und ein Verkehrsunfall.

Das Highlight am zweiten Tag bildete nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den Familien der Jugendlichen die Abschlussübung vor den Augen der Eltern und Betreuer, die den Einsatz und die „Action“ mit viel Applaus belohnten.