Sauerhof-Info hat Hunderte angelockt. Siegmund Kahlbacher stellte sein Projekt zur Revitalisierung des Sauerhofs vor.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 09. April 2019 (04:17)
Wellenhofer
Siegmund Kahlbacher und Architekt Wolf Reicht informierten mit anderen Experten über die Pläne.

Auf großes Interesse stieß am Samstag der Info-Bruch im Hotel Sacher, bei dem Siegmund Kahlbacher an verschiedenen Terminen gemeinsam mit Architekt Wolfgang Reicht, Natalia Schönig und Iskander Karimov (Finanzierungspartner) das Sauerhof-Konzept und die Umbauarbeiten, die gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt wurden, präsentierte. Die angesetzten Infotermine wurden regelrecht gestürmt, als Belohnung gab es für die Besucher ein kostenloses Buffet mit Schweinsbraten, den Kahlbacher in der Früh selbst gekocht hatte.

Fussi
Mehrere Male gesteckt voll war der Konferenzsaal im Hotel Sacher bei der Sauerhof-Info.

Den Besuchern verdeutlichte er, dass er ein Fünf-Sterne-Hotel aus dem 2015 erworbenen ehemaligen Grandhotel machen wolle. „Es werden keine Wohnungen gebaut, ich bin kein Immobilienmakler“, betonte Kahlbacher. „Baden hat viel mehr zu bieten, als billige Hotelzimmer“, sagte er und kündigte an, für sein geplantes Gesundheitshotel kämpfen zu wollen. Geplant seien 111 Zimmer, davon über 60 Suiten. Das Investitionsvolumen betrage laut Kahlbacher knapp 35 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt des „Vorzeige-Hotelprojekts in Niederösterreich“ stehe die Gesundheit. So soll der Sauerhof Zentrale für die F.-X.-Mayr-Kur werden und Ausbildungsstätte von Alex Witasek, Präsident der Internationalen Gesellschaft der F.-X.-Mayr Ärzte. Gastronomisch wolle man auf die „5 Elemente Küche“ setzen und auch ein Wiener Kaffeehaus werde es geben. Kahlbacher kündigte auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Ärzten sowie mit dem Krankenhaus an.

Die Besucher konnten anhand eines Modells sehen, wie der Sauerhof nach der Revitalisierung aussehen soll. Wobei Kahlbacher erklärt: „Die Schönheit und der Charakter bleiben bei den Adaptierungsarbeiten bestehen.“ Am 11. April findet die Bauverhandlung statt, dann wird sich entscheiden, wann die Sanierungsarbeiten beginnen.