Nachhaltig denken beim Einkaufen. Bloggerin Claudia Kimberger erklärt warum nachhaltiges Denken wichtig und umsetzbar ist.

Von Claudia Kimberger. Erstellt am 14. Juni 2019 (17:33)
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Viel Müll im Haushalt lässt sich vermeiden.

Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Öko… Schlagwörter die uns immer wieder um die Ohren gehauen werden. Doch wichtig sind sie alle mal: Themen wie Müllvermeidung oder Erderwärmung werden zwar gerne auf der politischen Bühne diskutiert, doch um ein Umdenken und Änderungen für unsere Umwelt zu erreichen, sind wir alle gefragt! 

Claudia Kimberger

Tatsächlich kann jeder von uns einen kleinen Beitrag leisten, um nachhaltiger und umweltfreundlicher zu handeln. So können wir im Umgang mit unseren Einkäufen und Lebensmitteln bereits einen kleinen aber wertvollen Beitrag für unsere Umwelt leisten. Nachhaltig denken beim Einkaufen – Hier ein paar Tipps:

Weniger Umweltbelastung dank altbewährter Hausmittel

Nachhaltig denken beim Einkaufen: In der Drogerie-Abteilung finden wir eine Vielzahl an Reinigungsmittel. Für jede Art von Schmutz und Flecken scheint es ein passendes Mittel zu geben. Und mit diesen vielen Reinigungsmitteln gelangen auch sehr viele Tenside oder giftige Silikone in unser Abwasser. Auch wenn wir wohl kaum komplett auf die chemischen Keulen im Haushalt verzichten können, reichen meist auch die altbewährten Hausmittel wie Zitronensäure, Essig oder Backpulver (Natron) um auch hartnäckigen Schmutz im Haushalt zu beseitigen. Somit kannst du dir das Geld für teure „Spezialreiniger“ sparen und auch wesentlich umweltschonender handeln. Wenn du also das nächste Mal ein Prospekt durchblätterst, achte lieber auf günstige Angebote für Essigessenz statt für irgendeinen WC-Antikalk-Schmutzentferner.

Sag nein zu Fertiggerichten

Nachhaltig denken beim Einkaufen: Wusstest du, dass eine herzhafte Tiefkühlpizza im Schnitt acht Würfel Zucker enthält und deinen Tagesbedarf an Salz deckt? Fertiggerichte wie diese sind super praktisch, aber von den Nährwerten her wenig empfehlenswert. Aber auch unsere Umwelt dankt es uns, wenn wir auf die vielen Fertiggerichte mal dankend verzichten. Schließlich erhöhen wir durch den Einkauf verschiedenster Fertigprodukte auch unseren Haushaltsmüll in beachtlichem Maße. So sind die meisten Lebensmittel in kleinen Portionen verpackt, die dann meist nochmal eine Umverpackung besitzen. Je mehr Produkte wir einkaufen, desto mehr Müll wird also produziert. Achte doch stattdessen auf frische Lebensmittel, die lose angeboten werden. Auch die Umverpackungen von Fleisch und Käse an der Theke lässt sich zum Beispiel leicht vermeiden, wenn wir eine Frischhaltedose parat haben.

Vermeide Einweg-Becher

Nachhaltig denken beim Einkaufen: Laut Schätzungen werden allein in unserer Hauptstadt rund 84 Millionen Einwegbecher im Jahr verbraucht. Das sind über 230.000 Becher, die täglich in den Wiener Mistkübeln landen. Schuld daran ist natürlich der Coffee-to-go. Und wir wollen mal nicht so sein… Auf den Kaffee am morgen sollte keiner verzichten müssen – auf den Einwegbecher aus Pappe und Plastik jedoch schon! Denn es ist ein leichtes, seinen eigenen Mehrwegbecher mitzunehmen und sich seinen frischen Kaffee oder Tee darin abfüllen zu lassen. Mittlerweile bekommt man bei einigen Cafes und Bäckereien sogar Rabatt, wenn man seinen eigenen Kaffeebecher dabei hat. Auch gibt es mittlerweile immer mehr Verkäufer, die ein Pfandsystem mit eigenen Mehrwegbechern bereitstellen.

Ich versuche diese angeführten Punkte im Alltag umzusetzen, um die Umwelt zu schonen. Und da gäbe es noch viele andere Dinge, die man tun könnte.

 

Original Beitrag unter
https://www.viewofmylife.com/nachhaltig-denken-beim-einkaufen/