Rotes Kreuz und Feuerwehr übten zusammen. Stadtfeuerwehr und Rotes Kreuz Bad Vöslau haben ein Fortbildungskonzept für Rettungssanitäter entwickelt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. April 2019 (06:57)
Schrahböck
Die Mitglieder des Roten Kreuzes lernten von der Freiwilligen Feuerwehr Nützliches über den Einsatz von Atemschutzmasken.

Auf dem Programm der dreistündigen Fortbildung standen Atemschutznotfall, Menschenrettung über die Drehleiter und das Arbeiten mit der rückenschonenden Trage (spineboard) unter beengten Platzverhältnissen. Aufgeteilt in Gruppen ging es für die Fortbildungsteilnehmer zu den Stationen, die im ganzen Bad Vöslauer Feuerwehrhaus verteilt wurden.

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Drehleiter-Fahrt auf die volle Rettungshöhe von 30 Metern.

Bei der Station Drehleiter galt es eine verletzte Person möglichst schonend aus dem ersten Obergeschoß zu retten. Ziel dieser Station war es, den Rettungskräften die benötigten Platzverhältnisse des Hubrettungsfahrzeuges und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten näher zu bringen. Weiter zur Station Atemschutznotfall, bei der die Feuerwehreinsatzkräfte einen Einblick in die Welt der Innenbrandbekämpfung und der dazu verwendeten Ausrüstung boten.

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Kräftezehrende Übungen im Feuerwehrhaus der Bad Vöslauer.

Ziel dieser Station war es, kompetente und sichere Hilfe von den Sanitätern zu bekommen, wenn es wirklich einmal zu einem Atemschutznotfall kommen sollte. In der letzten Station nutzte das Rote Kreuz die Montagegrube in der neuen Katastrophenschutzhalle.

In einer gemeinsamen Feedbackrunde von Feuerwehr und Rettung wurden die gelernten Erkenntnisse noch mal durchbesprochen. Dadurch konnten die beiden Einsatzorganisationen viel voneinander lernen.