Bad Vöslau beendet Grunddurchgang mit Sieg. Die Thermalstädter bleiben in der Liga weiter in der Erfolgsspur. Gegen Fivers II erkämpfte sich der Tabellendritte einen 29:26-Erfolg.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 07. März 2021 (08:56)
Fabian Schartel (r.) und Bad Vöslau jubelten zum Abschluss des Grunddurchgangs über einen Sieg gegen die Fivers II.
Malcolm Zottl

Die in dieser Saison stark aufspielenden Vöslauer gingen als Favorit ins Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der Fivers und konnten am Ende einen 29:26-Heimsieg holen. Am Weg zu dieser Auswärtsniederlage scheiterten die jungen Margaretner zu oft an Mario Dubovecak im Vöslauer Tor, hätten eigentlich den einen oder anderen Punkt aus Vöslau entführen können.

Bad Vöslau legt vor

Den um den Hauch besseren Start erwischten die Gastgeber, können in der dritten Minute auf 3:1 stellen und lagen ab da dann immer ein, bis zwei Treffer in Front. Die Margaretner erzielten in dieser Phase zwar praktisch immer den Anschlusstreffer, der Ausgleich gelang vorerst aber nicht. In der 15. Minute erhöht dann Daniel Forsthuber erstmals auf plus Drei für Vöslau, es stand 10:7.

Dieses Tor war wie ein Weckruf für die Gäste, sie stellten innerhalb von drei Minuten durch Treffer von Velibor Maksic, Lukas und Philipp Gangel auf 10:10. Ab der 21. Minute befanden sich die Fivers beim Stand von 12:12 für knapp vier Minuten hintereinander in Unterzahl, Vöslau konnte nur bedingt davon profitieren.

In Unterzahl gelingt Philipp Gangel sogar der erstmalige Führungstreffer für die Fivers, Fabian und Max Schartel holten jedoch mit einem Spieler mehr am Feld umgehend das 14:13 zurück. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam es zum Comeback von Florian Haag im Fivers-Tor, der bislang die gesamte Saison ausgefallen ist. In die Halbzeit ging es mit einem 16:15 für Vöslau.

Turbulente zweite Hälfte

Wie schon in der ersten Hälfte starten die Vöslauer besser ins Spiel und legten bis zur 34. Minute auf 18:15 vor. Jakob Schrattenecker gelang dann das erste Fivers-Tor in Hälfte zwei, Vöslau baute bis zur 40. Minute aber auf 22:18 aus. Mario Dubovecak war in dieser Phase wieder der Hexer zwischen den Bad Vöslauer Pfosten.

Vorentscheidend waren die Minuten zwischen der 43. und 48.: Vöslau war in doppelter Unterzahl und musste nach einer Roten Karte gegen Julian Riedner auf den dritten Spieler verzichten. Dubovecak nagelt seinen Kasten zu, die Fivers trafen auch aus aussichtsreicher Position nicht. Statt der erwarteten Aufholjagd stand es in der 50. Minute 27:22 für Vöslau. Die jungen Margaretner geben nicht auf, stellen bis zur 55. Minute auf 28:25. In einer teils hektischen Schlussphase fiel dann nur mehr jeweils ein Treffer auf beiden Seiten.