Comeback des Altortschefs Bosch: „Auftrag der Wähler“. Anton Bosch, zurück in der „Zukunft“, bekräftigt, sich in Gemeinde wieder mehr einbringen zu wollen.

Von David Steiner. Erstellt am 18. Februar 2020 (03:54)
Sieht sich von den Wählern bestätigt: Anton Bosch
privat

In der Ausgabe 6 vom 4. Februar 2020 analysierte die NÖN im Artikel „Mandatsverzicht bringt Junge vor“ das Ergebnis der Vorzugsstimmenwahl in Leobersdorf. Wie berichtet, rückte Altbürgermeister Anton Bosch nach erfolgreichem Vorzugsstimmenwahlkampf auf den 14. Platz der Reihung der „Zukunft Leobersdorf“ (LZL) auf. Hundert gültige Vorzugsstimmen verhalfen dem Altbürgermeister zu einem Listenplatz, für den ein Mandat im Gemeinderat vorgesehen ist.

Erste Informationen, nach denen er auf dieses verzichten werde, stellten sich als falsch heraus. „Für mich steht fest, dass ich mich in der Gemeinde wieder mehr einbringen werde. Ich möchte die LZL mit meiner langjährigen Erfahrung in den Bereichen Wohn- und Straßenbau unterstützen, für ein schönes Leobersdorf, und die Bürgerinnen und Bürger mehr in die Aktivitäten rund um die Gemeinde einbinden. Auf jeden Fall dürfen ich und die ‚Zukunft Leobersdorf‘ die Wähler nicht enttäuschen“, betonte Bosch.

„Für mich steht fest, dass ich mich in der Gemeinde wieder mehr einbringen werde"

Im NÖN-Gespräch nannte er auch die Beweggründe für seinen Vorzugsstimmenwahlkampf. „Ich habe einen Vorzugsstimmenwahlkampf geführt um die ‚Zukunft Leobersdorf‘, die ich gegründet habe, zu unterstützen. Dank hundert Vorzugsstimmen bin ich von den Wählern direkt in den Gemeinderat gewählt worden. Das sind nur die Gültigen. Einige konnten nicht gezählt werden, weil auch mein Sohn, Anton Bosch jun., kandidierte“, beschrieb der Listengründer.

Viele Menschen hätten ihm ganz persönlich ihr Vertrauen geschenkt. Er müsse nun darüber nachdenken, wie er dem Auftrag der Wähler gerecht werden, und seine Ideen einbringen könne. Diesbezüglich sei der Bürgermeister für Vorschläge gefordert, erklärte Bosch.

Anfang März findet die konstituierende Sitzung des Gemeinderats statt. Dann legen alle Gewählten ihr Gelöbnis ab und wählen Bürgermeister, Gemeindevorstand und Ausschüsse.