Weilburg-Plastik wurde in Baden gespendet. Mäzen Karl Zweymüller finanzierte nicht nur Schrammel-Konzert, sondern übergab Museum auch noch altes Relikt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Mai 2019 (03:26)
privat
Professor Karl Zweymüller mit der von ihm gespendeten Klieber-Plastik.

Karl Zweymüller, der schon länger als Mäzen für das Kaiser Franz Josef Museum aktiv ist, ermöglichte in der Vorwoche ein Benefizkonzert des ehrwürdigen Schrammelquintetts zugunsten des Museums. Zum Konzertabschluss gab es von ihm dann noch ein Geschenk, das wie kaum ein anderes perfekt zum Haus passt.

Eine von Zweymüller in den Ruinen der Weilburg kurz vor deren Sprengung gefundene zertrümmerte Plastik einer Frauenmaske wurde wieder fachmännisch zusammengesetzt und im Rahmen des Konzertabends übergeben.

„Diese wunderbare Bildhauerarbeit lässt darauf schließen, dass es sich hier wohl um ein Werk von Klieber handelt, der ja für die Weilburg alle Plastiken geschaffen hat und ein Star seiner Zeit war“, freut sich Museumschef Alexander Blümel. Heute sind von Klieber noch der Wasserspeier im Doblhoffpark und die Flora auf dem Flora-Stöckl des Gymnasiums Frauengasse bekannt. „Dieses Objekt wird an der Weilburgwand des Kaiser-Jubiläumssaal den sicher passendesten Platz finden, der überhaupt möglich ist“, meint Blümel.