Vandalen-Akt in Trumau: Bus mutwillig zerstört. Ein Übungsbus der Freiwilligen Feuerwehr wurde schwer beschädigt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 12. April 2021 (03:22)
Am Gelände der Kläranlage Trumau schlugen die Vandalen zu: kaputte Scheiben, herausgerissene Sitze und wilde Graffiti am Übungsbus der Feuerwehr. Auffällig sind auch die Zahlen: So stehe „187“ für die Meldung von Mord und taucht immer wieder bei Graffitis auf.
Freiwillige Feuerwehr Trumau, Freiwillige Feuerwehr Trumau

Schock bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr: Ein – noch fahrbereiter – Bus der Wiener Linien sollte für eine große Unterabschnittsübung dienen.

Bis es soweit ist, war er am Areal der Kläranlage abgestellt: „Als wir vor einigen Tagen einen Blick auf unser Übungsobjekt werfen wollten, um die letzten Details für eine Übung zu besprechen, trauten wir unseren Augen nicht. Ein Anblick, der einem Schlachtfeld gleicht“, berichtet die Feuerwehr-Kommandant Manfred Jahn.

Auch die Scheiben des Busses wurden von Unbekannten eingeschlagen.
NOEN, Freiwillige Feuerwehr Trumau

Bisher unbekannte Täter verschafften sich Zutritt auf das Gelände der Kläranlage Trumau und wüteten mit dem Ergebnis von eingeschlagenen Scheiben, herausgerissenen Sitzen und Graffitis. „Da wir als Feuerwehr größtenteils auf Spendengelder angewiesen sind, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, ist es für uns umso erschütternder diesen Anblick zu sehen“, sind sich die Feuerwehrmitglieder einig.

„Der Bus war noch fahrbereit und jetzt ist er völlig zerstört“, ärgert sich Kommandant Jahn. Verständnis für den Vandalen-Akt hat er keines. „Er sollte für eine Übung, in der wir eine Menschenrettung aus einem Bus durchgehen wollten, verwendet werden. Das ist ein wichtiger Ausbildungsschritt, den wir jetzt leider so nicht machen können“, informiert Jahn.

Die Feuerwehr hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizeiinspektion Trumau unter 059 1333 315100 entgegengenommen.