Offiziell Nasenbohren in Ebreichsdorf. Die Teststation am Hauptplatz stellt auf Selbsttestung um. Zu Beginn helfen dabei noch Samariterinnen und Samariter.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 14. Juni 2021 (04:34)
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Natascha Bachleitner, Bürgermeister Wolfgang Kocevar, Patrick Postl und Gesundheitsstadtrat Thomas Dobousek.
Thomas Lenger, Thomas Lenger

Wie vom Land NÖ vorgesehen, ändern sich die Testungen nun vom bisherigen Nasen-Rachen Abstrich, der durch ausgebildetes Sanitäts- bzw. Gesundheitspersonal durchgeführt wird, zur Selbsttestung mit den so genannten „Nasenbohrer-Tests“.

Bürgermeister Wolfgang Kocevar, SPÖ, bestätigt: „Wir setzten damit die Vorgaben vom Land NÖ um, die Bürger müssen sich ab sofort selbst testen.“ Nachsatz: „Es wird aber vorerst auch immer ein ausgebildeter Sanitäter anwesend sein, da Kinder unter 12 Jahren den Selbsttest nicht durchführen dürfen“, sagt der Stadtchef. Insgesamt fünf statt der bisherigen drei Stationen stehen ab sofort zur Verfügung und auch an der Auswertung des Ergebnisses ändert sich nichts: „Wie bisher können die Bürger ihr Ergebnis dann abrufen und bekommen ein SMS mit dem Resultat“.

Auch an den Öffnungszeiten ändert sich vorerst nichts. „Wir behalten die bisherigen Öffnungszeiten bei und evaluieren das alle zwei Wochen. Derzeit haben wir im Schnitt um die 1.000 Testungen pro Tag, die durchgeführt werden“, erläutert der Bürgermeister.

Für Kocevar sehr erfreulich: Derzeit gibt es im Stadtgebiet von Ebreichsdorf nur eine einzige Person mit einem aktuell positiven Corona-Testergebnis.

626 Genesene verzeichnet die Stadt.