Vanessa Dulhofer erobert die Starmania-Bühne. Möllersdorferin sorgt für kleine Sensation: Vanessa Dulhofer bewies in der ORF-Show "Starmania 21" ihr Gesangstalent erstmals einem breiteren Publikum - und schaffte auf Anhieb den Sprung ins Semifinale. Oma war mit dabei.

Von Judith Jandrinitsch. Update am 27. Februar 2021 (08:22)
Vanessa Dulhofer bereitet sich auf ihren ersten großen Auftritt vor.
ORF/Günther Pichlkostner

Die 16-jährige Vanessa Dulhofer aus Möllersdorf (Ortsteil von Traiskirchen) schaffte es in der ersten Folge von „Starmania 21“ ins Semifinale. Sie begeisterte mit ihrer Interpretation von Sarah Conners Song „Wie schön du bist“ und sorgte für Gänsehautmomente. Sie konnte das Herz der Juroren Tim Bendzko, Ina Regen und Fiva sofort erobern und wurde als einer von zwei "Stars" des Abends von der Jury mit dem „Starticket“ ohne Umweg ins Semifinale befördert. 

Zitat von ihr: „Ich bin stolz auf mich selbst, dass ich den Schritt gewagt hab, ich selber zu sein und auch dazu zu stehen, wer ich bin.“ Und Moderatorin Arabella Kiesbauer sagte zu ihr: „Wir schön Du bist – und zwar nicht nur äußerlich, sondern vor allen Dingen auch innerlich – und das ist es, worauf es ankommt!“

Vanessa Dulhofer schaffte es eindrucksvoll ins Semifinale bei "Starmania 21".
ORF/Hans Leitner

Zur NÖN sagt sie: „Ich singe schon ewig, meine Oma war immer besonders stolz auf mich und meinen Gesang. Angemeldet hat mich auch meine Oma, daraufhin habe ich ein Bewerbungsvideo an den ORF geschickt. Es war schon ein Wahnsinn, als der Anruf vom ORF kam und ich erfuhr, dass ich mit dabei sein werde.“

Seit dem singt Vanessa jeden Tag, „meine Mama kann‘s gar nicht mehr hören“, meint Vanessa lachend, die aber sicher sein kann, dass nicht nur ihre Freunde stolz darauf sind, dass sie den Sprung in die erste Qualifikationsrunde - und nun auch in das Semifinale - geschafft hat, sondern auch ihre gesamte Familie. 

Die jetzige Situation sieht sie als junger Mensch sehr pragmatisch. „Aufgrund der gegenwärtigen Situation kann man eh nicht viel mit Freunden machen“ und denkt dabei an eines ihrer Hobbys, das Abtauchen in Unterwasserwelten. „Ich liebe zwar meine Freunde, aber die Gesundheit meiner Familie geht vor“, betont Vanessa, die gerade auf der Suche nach einer Lehrstelle ist.

Ihr schwebt eine Aufgabe im sozialen Bereich vor, natürlich wäre es auch cool, Musikerin zu werden. Privat mag sie sanfte Musiktöne wie Balladen. Und deutsche Popmusik, „die habe ich jetzt für mich entdeckt“, sagt die junge Sängerin, die bisher englischsprachige Popmusik bevorzugte. 

Begleitet wurde sie in der ersten Qualifikationsrunde von Oma Petra, immerhin hat sie ihre Enkelin auch angemeldet. Die Songs für die Show hat sie selbst rausgesucht, aber auch hier war die Oma quasi als Coach mit dabei: „Meine Oma hat mich beraten, sie hat mir gesagt, was ich anders machen soll, um ein Lied besser präsentieren zu können.“

Nach Vanessa wird in einer der nächsten drei Qualifikationsrunden David Mannhart (15) aus Trumau sein Talent unter Beweis stellen.

Ebenfalls weiter ist der 24-jährige St. Aegyder Sebastian Mucha: