Römerland sucht die Zukunftsräte. Römerland Carnuntum möchte Bürger zur Mitarbeit in Arbeitsgruppen für die Strategie 2040 gewinnen.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 16. August 2019 (07:45)
Römerland Carnuntum
Mehr als 80 Personen nahmen am Auftaktworkshop in Prellenkirchen teil.

Wie soll die Region 2040 aussehen? Dieser Frage widmen sich der Zukunftsrat des Regionalentwicklungsvereins Römerland Carnuntum und der Club of Rome die kommenden zweieinhalb Jahre. Das Gremium soll drei bis vier Mal pro Jahr bei Workshops zusammenkommen. Die nächsten findet übrigens am 3. Oktober in Höflein sowie am 14. November in Götzendorf statt.

„Wir haben in den letzten Wochen immer wieder Anfragen von Personen erhalten, ob sie im Zukunftsrat mitarbeiten können“, freut sich Römerland-Obmann Hans Rupp über das Interesse aus der Bevölkerung. Daher ist man nun auf der Suche nach 20 Personen, bevorzugt unter 35 Jahren, die im Zukunftsrat mitmachen wollen. Die Bewerbungsfrist endet mit 31. August. „Wenn sich bis dahin mehr als 20 Personen melden, entscheidet das Los“, erläutert Rupp.

Neben den „Interessierten“, wie der Obmann die künftigen neuen Köpfe nennt, besteht das Gremium aus Personen, die von den 30 Mitgliedsgemeinden entsandt wurden sowie nominierten Personen aus dem Umfeld der Kommunen sowie des Römerland Carnuntum.

Neben Bürgermeistern, Stadtamtsdirektoren und Amtsleitern sind auch Vertreter aus Tourismus, Römerstadt, Haydnregion, Nationalpark, Winzern, Jugend und der Wirtschaft eingeladen, mitzuarbeiten. „So ist gewährleistet, dass Entscheidungsträger und Bevölkerung gemeinsam an der Zukunft im Römerland Carnuntum arbeiten“, unterstreicht der Römerland-Obmann. Diese Art der Zukunftsgestaltung und der Zusammenarbeit sei übrigens österreichweit neuartig und werde auch zum Beispiel in Bayern aufmerksam verfolgt, ergänzt Rupp.

Begeleitet wird der Zukunftsrat von der Universität für Bodenkultur (Boku) sowie der Technischen Universität Wien (TU). „Die Boku hat die Gesamtleitung im Forschungsprojekt Römerland Carnuntum 2040 und sie betreut den Bereich Lebensqualität 2040. Die TU betreut den Bereich Lebensraum 2040“, erklärt der Chef des Regionalentwicklungsvereins.