Smutny-Kiosk ist abgerissen. Baufälliges Gebäude ist nun Geschichte. Bis zum Herbst soll an diesem Standort nun ein Treffpunkt zum Verweilen entstehen.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 21. August 2019 (03:36)
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Planer Ralf Wunderer, Marlene Weintritt vom Bauamt, Anrainer Herr Sixt und Bürgermeister Gerhard Weil neben den Gebäudeüberresten.

Mehrmals wurde der Abriss des ehemaligen Smutny-Kiosks bereits angekündigt. Seit Anfang der Woche ist das Häuschen an der Mündung des Gymnasiumweges in die Harzhausergasse beziehungsweise die Ludwig-Graf-Gasse tatsächlich Geschichte. „Es war höchste Zeit, das baufällige Gebäude zu schleifen. Hier kommen täglich so viele Leute vorbei, die an der Neugestaltung große Freude haben werden“, ist Bürgermeister Gerhard Weil (SP) überzeugt.

Das Smutny-Kiosk stand die vergangenen rund 30 Jahre leer, bis Ende der 1980er-Jahre wurde es von der Familie als Greißler genutzt. Anstelle des Gebäudes wird es dort künftig einen Platz mit Sitzgelegenheiten, Sträuchern und einem Steinboden geben. Weil möchte einen Treffpunkt für Generationen schaffen , der „künftig auch Vorbild für andere Grätzel sein kann“.

Zufrieden mit den Plänen zeigt sich auch Initiator und SP-Gemeinderat Michael Winter. „Mit der abgerissenen Greißlerei verbinden viele Menschen in der Umgebung schöne Erinnerungen. Nun entsteht an dieser Stelle ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen für alle, die hier entlang kommen. Das wird ein echtes Vorzeigeprojekt im Herzen unserer Siedlung“, glaubt er.

Zur geplanten Eröffnung im Herbst wird übrigens als Ehrengast Hermine Smutny-Brinda (Jahrgang 1931) eingeladen, die die Greißlerei bis Ende der 1980er Jahre betrieben hatte.

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