Feuerwehr-Bilanz: B9 und A4 sind weiter die Hotspots. Insgesamt 102 Einsätze gab es für die Mannswörther Kameraden im Vorjahr abzuarbeiten.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 03. April 2020 (05:26)
Einer der zahlreichen (Auffahr-)Unfälle auf derB9 ereignete sich kurz vor Weihnachten.
Freiwillige Feuerwehr Mannswörth

„Es waren im Vorjahr ein paar Einsätzen weniger als im Jahr davor. Im Prinzip kommt es aber immer Plus oder Minus hin“, sagt Herbert Rubenz. Der Kommandant der Mannswörther Feuerwehr kann aber dennoch auf eine ansehnliche Bilanz 2019 zurückblicken.

So gab es für die Kameraden insgesamt 102 Einsätze abzuarbeiten – 2018 waren es noch 115 gewesen. Den Löwenanteil machten einmal mehr die technischen Einsätze und hier in erster Linie Verkehrsunfälle aus. Mit 74 handelt es sich dabei sogar um mehr als zwei Drittel aller Einsätze. „Hotspots sind nach wie vor B9 und A4“, berichtet Rubenz. Besonders in Erinnerung ist ihm ein Unfall auf der Bundesstraße geblieben, bei dem ein Lenker dem vorausfahrenden Auto mit fast 140 km/h ins Heck gekracht war.

An die beinahe täglichen Einsätze auf B9 und Ostautobahn habe man sich aber längst gewöhnt. „Das ist eben unser Geschäft“, weiß der Kommandant. Weitere Großeinsätze waren der Flurbrand hinter der Neuen Mittelschule am Frauenfeld mit den anderen Feuerwehren der Stadt oder regionsübergreifend bei einem Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes in Enzersdorf.

Neben den Einsätzen wurden auch Übungen und Schulungen durchgeführt sowie gesellschaftliche Ereignisse gefeiert. So war eine Abordnung etwa beim 120-Jahr-Fest der Feuerwehr Gladbeck dabei.