Schnabl besuchte Gemeinden . Der stellvertretende Landeshauptmann Franz Schnabl (SP) infomierte sich auf seiner Besuchs-Tour über die aktuelle Situation der Gemeinden Bad Deutsch-Altenburg, Berg und Hundsheim.

Von Josef Rittler. Erstellt am 03. August 2020 (18:44)

Der stellvertretende Landeshauptmann Franz Schnabl (SP) besuchte die Gemeinden Berg, Hundsheim und Bad Deutsch-Altenburg. Die Bürgermeister Andreas Hammer (Berg), Gerhard Math (Hundsheim) und Hans Wallowitsch (Bad Deutsch-Altenburg, alle SP) präsentierten aktuelle Projekte und besprachen die Finanzsituation in den Gemeinden.

In Berg wird gerade das Feuerwehrhaus fertiggestellt. „Im Brandfall und bei – zunehmenden – Wetterkapriolen sind viele engagierte Männer und Frauen da, die helfen. Das gibt enorme Sicherheit – auch dank der Tatsache, dass wir das Feuerwehrhaus komplett energieautark gestaltet haben“, erklärte Bürgermeister Andreas Hammer dem SP-Chef.
Die starke Vereinsstruktur im Ort stärke den Zusammenhalt in der Gemeinde zusätzlich.

Hundsheims Bürgermeister Gerhard Math hat sich, neben der Renovierung und Umgestaltung des Kirchenvorplatzes, vor allem zum Ziel gesetzt, ausreichend Wohnfläche für die Gemeindebürger zu schaffen: „Die Grundstücke für ein entsprechendes Eigenheim-Projekt wurden in den letzten Jahren aufgeschlossen.“
Den ruhigen dörflichen Charakter Hundsheims gelte es zu bewahren, jedoch sollten alle Hundsheimer auch die Möglichkeit haben, in ihrem Heimatort zu wohnen.

In Bad Deutsch-Altenburg soll die Schule vergrößert werden. „Die Schule platzt aus allen Nähten, was für die Qualität der Lehrenden, die Attraktivität der Schule und der Gemeinde als Wohngemeinde spricht“, sagt Bürgermeister Hans Wallowitsch. Bei der Gestaltung des Ausbaus seien Eltern, Lehrer und Schüler in die Planungen eingebunden gewesen.

Sorgenfalten verursacht den Ortschefs die Corona-Krise. Der Einbruch der Kommunalsteuer und der Ertragsanteile hat bereits im Juni voll zugeschlagen und allen drei Gemeinde herbe Einbußen beschert. „Die Gemeinden sind es gewesen, die die Krise gut gemanagt und die Maßnahmen hervorragend unterstützt und umgesetzt haben. Sie brauchen jetzt die Unterstützung von Land und Bund, um ihnen den finanziellen Boden nicht vollständig zu entziehen. Die SPÖ fordert deshalb die hundertprozentige Abgeltung des finanziellen Ausfalls für die Gemeinden und ein Konjunkturpaket für die Ankurbelung der regionalen Wirtschaft“, erklärt Schnabl.