Parkzone für die Eltern vor der Schule in Schwadorf. Vor der Volksschule entsteht eine „Kiss & Go“-Zone. Angrenzendes Haus wird abgerissen.

Von Felix Novak. Erstellt am 17. April 2021 (04:34)
Entscheidung getroffen. Jene Grünfläche, auf der Vize Gustav Weber und Bürgermeister Jürgen Maschl stehen, wird entfernt. Das Bauernhaus dahinter, das sogenannte „Fellinger-Haus“, wird abgerissen.
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„Schüler werden fast ausschließlich mit dem Fahrzeug zur Schule gebracht oder nach Schulschluss abgeholt. Die Gewohnheit vieler Eltern, den Anfahrtsweg zur Schule durch die Wohnstraße 'Franz Huber-Gasse' (Seitengasse in der Nähe der Schule; Anm.) zu bestreiten, macht Maßnahmen nötig“, berichtet Schulobmann und SPÖ-Vizebürgermeister Gustav Weber von der geplanten Umsetzung einer „Kiss & Go“-Zone vor der Volksschule.

Die vor ein paar Jahren angestrebte Verlegung der Bushaltestelle vor das Schulgebäude hatte laut Gemeinde die Bezirkshauptmannschaft nicht gestattet. Daher wird nun die Empfehlung der „Kiss & Go“-Zone umgesetzt. Seit 2019 existiert eine derartige Parkzone für das Ein- und Aussteigen auch in der Neuen Mittelschule.

Um den nötigen Platz zu schaffen, wird der 15 Meter lange Grünstreifen direkt vor dem Eingang der Volksschule um bis zu sechs Meter gekürzt.

Parkverbot während der Schulzeiten

„Mit der bestehenden Parkfläche sollten uns dann acht bis neun Parkplätze zur Verfügung stehen“, meint Ortschef Jürgen Maschl (SPÖ). Das Parkverbot soll während der Schulzeiten gelten. Maschl bestätigt die Errichtung der Zone bis Ende dieses Schuljahres.

Für mehr Sicherheit soll auch der Abriss des Bauernhauses in der Fischamenderstraße 46 direkt neben der Volksschule sorgen. Das Gebäude gehört der Wohnbaugenossenschaft Neue Heimat und liegt in einer sogenannten Baufluchtlinie 90 Grad zum Kreuzungsbereich. Die Neue Heimat, die in einigen Jahren an diesem Standort Wohnhausanlagen planen möchte, hat den Abriss nach einer Bitte der Gemeinde vorgezogen, um herausfahrenden Pkw-Lenkern eine bessere Sicht zu garantieren. Derzeit ist für Autofahrer beim Verlassen der Franz Huber-Gasse die Sicht Richtung Ortsmitte eingeschränkt. 

„Um diesen Aussichtswinkel beibehalten zu können, wird die vordere Baufluchtlinie abgeschrägt und darf nicht mehr verbaut werden“, erläutert der Bürgermeister.

Die Bagger sollen noch in den nächsten zwei Monaten anrollen.