In Bruck darf gespielt werden. Das neue Kinder-Paradies im Bruckmühlpark wurde am Freitag zum Spielen freigegen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 12. Mai 2021 (05:11)
Bei der Eröffnung des neuen Naturspielplatzes: Bauhof-Leiter Franz Gutdeutsch und sein Team, Marlene Weintritt vom Bauamt, Planerin Konstanze Schäfer, Bürgermeister Gerhard Weil, Stadtrat Christian Schenzel und Vizebürgermeister Roman Brunnthaler.
Müller, Müller

„Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich mir anschaue, wie schön alles geworden ist“, zeigte sich Bürgermeister Gerhard Weil (SPÖ) bei der Eröffnung des neuen Spielplatzes im Bruckmühlpark begeistert.

Fertig ist das neue Kinderparadies zwar schon eine Weile. Mit der Freigabe musste jedoch noch zugewartet werden, bis der Rasen und die Sträucher etwas Zeit zum Anwachsen hatten (die NÖN berichtete). Der neue Spielplatz, geplant von Konstanze Schäfer, ist in drei Bereiche für Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche gegliedert. Die Ausgangslage sei ein „wunderschöner Park mit einem wunderschönen Altbaumbestand“ gewesen, erklärt Schäfer.

Sie habe ihn auf alle Altersbereiche ausgerichtet und auch barrierefrei gestaltet, so können etwa die Rutsche, die Schaukel, die Wasserspiele und das Karussell auch von Rollstuhlfahrern benützt werden. „Das war ein großes Thema bei der Planung. Das hat sich die Gemeinde auch ein bisschen mehr kosten lassen“, so Schäfer. Eingebettet ist die Spiellandschaft aus 14 Spielgeräten nun auch in neues Grün. Es wurden 170 Stauden, 490 Sträucher und vier Bäume gepflanzt – allesamt heimische Gehölze.

„Ich danke und gratuliere allen, die hier mitgeholfen haben“, sprach Weil allen voran die Planerin, Bauamts-Mitarbeiterin Marlene Weintritt und die Bauhof-Mitarbeiter an. Denn in Summe 900 Bauhof-Stunden wurden in die Umgestaltung des Geländes investiert. „Ich bin ganz stolz auf den Bauhof“, zählte Weil auf, dass in Summe 150 m³ Erde, 25 m³ Beton, 120 m³ Sand und Kies und 40 m³ Grädermaterial aufgebracht wurden.

Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich in Summe auf 140.000 Euro, wovon 100.000 Euro auf die Spielgeräte und 40.000 Euro auf das restliche Material entfallen. In dem Zusammenhang bedankte sich Weil für eine Spende in der Höhe von 30.000 Euro, die aus der Liquidation der Fernwärme-Gesellschaft für die Spielplatz-Erneuerung gespendet wurde. Die Fernwärme wurde ja vor knapp zwei Jahren an die EVN verkauft. Außerdem soll das Spielplatz-Projekt noch für eine Grünraumförderung von Natur im Garten eingereicht werden.