„Ich gelobe“ aus 150 Kehlen in Wolfpassing.  150 Rekruten legten vergangenen Freitag ihr Gelöbnis auf die Republik Österreich ab.

Von Ingeborg Grubner. Erstellt am 27. Mai 2019 (16:03)
Ingeborg
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Brigadier Martin Jawurek schreiten mit Bürgermeister Friedrich Salzer die Soldatenfront ab.

„Ich gelobe mein Vaterland, die Republik Österreich und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen; den Gesetzen und den gesetzmäßigen Behörden Gehorsam zu leisten und dem österreichischen Volke zu dienen“, schallte es vergangenen Freitag lautstark durch den wunderschönen Schlosspark des Schlosses Wolfpassing.

Bei sommerlichen Temperaturen fand die Angelobung von Grundwehrdienern des Bundesheeres vom Einrückungstermin Mai 2019 des Jägerbataillons 12 aus Amstetten, des Jagdkommandos aus Wiener Neustadt, des Stabsbataillons 3 aus Mautern sowie der Auslandseinsatzbasis aus Götzendorf statt. Außerdem konnten sich die hunderten Besucher von der Qualität der Gulaschkanone durch frisch zubereitete Kostproben überzeugen.

Bürgermeister Friedrich Salzer hieß zahlreiche Ehrengäste aus der Bundes-, Landes- und Gemeindepolitik willkommen. Allen voran Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie Militärkommandant von NÖ Brigardier Martin Jawurek. Unter dem Motto „Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts“ gratulierten sie in den Festreden den Grundwehrdienern zu deren Entschluss, im Ernstfall das Vaterland mit der Waffe – als Kernkompetenz des Bundesheeres - zu verteidigen sowie für Einsätze aller Art, insbesondere Assistenzeinsätze und Katastropheneinsätze zur Verfügung zu stehen und somit der Bevölkerung beweisen zu können, dass diese sich im Anlassfall auf das Österreichische Bundesheer verlassen kann.

Nach dem Treuegelöbnis spielte die Militärmusik zum Ende der Feier den „Großen Österreichischen Zapfenstreich“ und erntete dafür tobenden Applaus von den unzähligen Besuchern.