Auf Narzissen-Tour durch die Eisenstraße. Geführte Exkursionen durch Lunz, Göstling, Hollenstein und Opponitz führen zu Narzissen und Orchideen. Start ist ab 21. Mai.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Mai 2021 (05:54)
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Sie heißen Stern-Narzisse, Manns-Knabenkraut oder Sumpf-Stendelwurz: Im Oberen Ybbstal finden teils hochbedrohte Pflanzen in naturschutzfachlich hochwertigen Wiesen und Weiden noch einen geeigneten Lebensraum vor. Im Rahmen des Leader-Projekts „Narzissen- und Orchideenwiesen im Ybbstal“ können Interessierte diese Blumenschätze unter fachlicher Begleitung des Ökologen David Bock kennenlernen.

Fünf Exkursionen finden in den Projektgemeinden Hollenstein, Opponitz, Göstling und Lunz am See statt. Die erste Veranstaltung führt am Freitag, 21. Mai, mit dem Fahrrad zu zauberhaften Narzissenwiesen rund um Hollenstein an der Ybbs.

Bestaunt werden können artenreiche Schauwiesen

Die Teilnahme zu allen Exkursionen ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist aber begrenzt. Eine rasche Anmeldung online oder im eNu-Büro unter 07472/614 86 wird empfohlen. „Die von uns im Projekt definierten Schauwiesen sind auch im österreichweiten Vergleich außerordentlich artenreich und weisen ganz unterschiedliche Charakteristika auf“, berichtet David Bock vom Büro coopNATURA.

Die Maßnahmen, die auch die Errichtung von Schautafeln, die Erstellung eines Infofolders und die Aufbereitung von Unterrichtsmaterialien umfassen, werden von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land NÖ kofinanziert. Besonders spannend ist auch ein Weiterbildungsangebot für Naturvermittler: Am Freitag, 25. Juni, können Interessierte in die Welt der Ybbstaler Narzissen und Orchideen eintauchen.