Manker Straße in Wieselburg soll neu gestaltet werden. Die Stadtgemeinde will im Zuge der Neuasphaltierung der Manker Straße auch Verkehrssituation verbessern und hat dafür Grund angekauft.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 05. März 2021 (05:41)
Der Kreuzungsbereich der Manker Straße mit der Dürnbacher Straße soll entschärft werden. Dazu hat die Gemeinde das Grundstück Manker Straße 20 angekauft. Das alte Gebäude soll abgerissen werden.
Christian Eplinger

Die Manker Straße in Wieselburg hat einige verkehrstechnische Tücken. Die will die Stadtgemeinde Wieselburg heuer im Zuge einer vom Land vorgesehenen Sanierung der Verschleißschicht der Fahrbahn aus der Welt schaffen. „Das Land hat uns im Vorjahr mitgeteilt, dass es heuer die Straße, die ja eine Landesstraße ist, neu asphaltieren will. Das wollen wir mitnutzen“, erklärt Bürgermeister Josef Leitner (SPÖ).

Vorgesehen sind gleich mehrere Maßnahmen:

Der Kurvenbereich nach der Firma Tazreiter soll entschärft und verbreitert werden.

In die Rottenhauser Straße (Zufahrtsstraße zu den Parkplätzen von ZKW) soll aus Richtung Mank ein Linksabbiegerstreifen kommen.

Der Kreuzungsbereich Manker Straße mit der Dürnbacher Straße soll ebenfalls verbreitert werden. Außerdem soll der Gehsteig von der Dürnbacher Straße bis zur Manker Straße verbreitert werden.

Der bei der Stadteinfahrt Wieselburg aus Richtung Mank angebrachte Fahrbahnteiler soll weiter aus dem mittlerweile angewachsenen Stadtgebiet hinausversetzt werden. In weiterer Folge soll auch die Ortstafel entsprechend versetzt werden.

Rund 100.000 Euro würden all diese Verbesserungen der Stadtgemeinde Wieselburg kosten, wobei das Land bereits die Zusage gemacht hat, dass diese Arbeiten selbst von der Straßenmeisterei übernommen werden würden. Allerdings noch fehlen für all diese Vorhaben die zuständigen Beschlüsse. Die sollen in der kommenden Stadtratssitzung gefasst werden.

Einen Beschluss gibt es allerdings schon. Mittels Umlaufbeschluss hat der Gemeinderat mit einer Gegenstimme (ÖVP-Gemeinderätin Monika Heindl) den Haslauer-Grund in der Manker Straße 20 (direkt beim Kreuzungsbereich mit der Dürnbacher Straße) angekauft. Kaufpreis: 88.000 Euro. Das auf dem Grundstück stehende, alte Gebäude soll abgerissen werden. „Damit schaffen wir Platz für den Kreuzungsbereich und die Gehsteigverbreiterung. Und auch für die übrige Fläche wird uns noch etwas Passendes einfallen“, sagt Leitner.