Wachablöse beim KBW Scheibbs/St. Georgen. Maria Dorninger übergibt nach 21 Jahren Leitung an Franz Raab. Der „ideale Nachfolger“ ist Dorninger überzeugt.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 23. Oktober 2020 (06:18)
Wachablöse beim KBW, von links: Stadtpfarrer Anton Hofmarcher, Maria Dorninger und Franz Raab vor dem Scheibbs-Mosaik mit der Pfarrkirche im Café Scibes.
Eplinger

21 Jahre lang stand Maria Dorninger an der Spitze des Katholischen Bildungswerkes (KBW) Scheibbs, das mittlerweile auch mit dem KBW der Pfarre St. Georgen/Leys zusammengelegt ist. „Nachdem ich damals im Krankenhaus für die Fortbildung zuständig war, hat mich Pfarrer Karl Hasengst angesprochen, ob ich das KBW nicht zu neuem Leben erwecken will. In Scheibbs gab es das KBW nicht mehr“, erinnert sich Maria Dorninger.

Inzwischen hat sich das KBW als fixe Einrichtung der Erwachsenenbildung in der Bezirkshauptstadt etabliert. Rund zehn Veranstaltungen – von Vorträgen, Konzerten über Pilgerwanderungen und Kulturfahrten – hat Maria Dorninger pro Jahr organisiert. Immer stark unterstützt vom jeweiligen Pfarrer. „Sowohl Pfarrer Hasengst als auch Pfarrer Anton Hofmarcher hatten immer ein offenes Ohr für uns“, sagt Dorninger. Corona ist natürlich auch am KBW Scheibbs nicht spurlos vorübergegangen. Drei geplante Veranstaltungen mussten bisher abgesagt werden. Das war aber nicht der Grund für Dorningers Rücktritt. „Nach 20 Jahren ist es einfach an der Zeit, dieses Amt zu übergeben. Und mit Franz Raab habe ich den idealen Nachfolger gefunden“, betont Dorninger.

Franz Raab, seit Herbst „Pensionist“ und seit rund 15 Jahren auch Bezirksleiter von „Bildung hat Wert“ (BhW), freut sich auf seine neue Aufgabe. „Diese beiden Bereiche der Erwachsenenbildung ergänzen sich sehr gut, wenngleich ich die Funktionen klar trennen möchte. Beim KBW geht es um Lebens-, Eltern- und Erziehungsfragen sowie um Kirchen- und Kulturgeschichte. Das BhW geht in Richtung Allgemeinbildung“, erklärt Raab. Die ersten Veranstaltungen sind bereits fixiert. Im Dezember soll es eine Konzertreihe in der Pfarr- und Klosterkirche geben.