Katrin aus dem Bezirk Scheibbs sang sich ins Finale . Grestnerin überzeugt und ist am 29. Juni in Grafenwörth dabei.

Von Anna Faltner. Erstellt am 20. Juni 2017 (04:50)
NOEN, Reiner, Faltner
Katrin Lechner sang beim Mostviertel-Finale das Lied „Sche wars wenns do warst“ von „Die Seer“.

Mehr als 800 Kandidaten mit unterschiedlichen Talenten kamen in den letzten Monaten zu insgesamt 24 Castings von „Die NÖN sucht das größte Talent“. Beim Mostviertelfinale in Pöggstall trat bereits die Crème de la Crème auf – zwölf „absolute Supertalente“, wie Moderator Andy Marek sie nannte. Die Reise geht allerdings nur für drei Künstler weiter: Katrin Lechner (Bezirk Scheibbs) sowie Judith Mayer und Sophie Schindler (Bezirk Melk) dürfen ihr Können beim großen Landesfinale noch einmal unter Beweis stellen. Der Hauptpreis: 5.000 Euro.

Damit hat es die Grestnerin ins Finale geschafft – doch so weit wäre es ohne eine spontane aber höchst erfolgreiche Idee am Tag des ersten NÖN-Castings gar nicht gekommen: „Nach der Arbeit habe ich mit meinen Kindern im Garten gespielt. Spontan haben wir beschlossen hinzufahren“, erzählt die 26-Jährige. Jetzt ist sie eine von zwölf Kandidaten in ganz Niederösterreich, die am 29. Juni in Grafenwörth auftreten. Sie sang ein Lied, dass in ihrer Familie eine ganz besondere Bedeutung hat: „Sche wars wenns do warst“ von „Die Seer“. Katrin zeigte sich nach der Show gerührt: „Ich bin so froh und dankbar, dass mich so viele Leute unterstützen.“

Mostviertel bei Finale gute aufgestellt

„Nach der Arbeit habe ich mit meinen Kindern im Garten gespielt. Spontan haben wir beschlossen zum Casting zufahren.“ Katrin Lechner

Starke Konkurrenz hat die 26-jährige Mutter trotzdem. Mit Selbstbewusstsein und Stimmgewalt sang sich etwa die 15-jährige Sophie Schindler aus Laimbach in die nächste Runde. Den Titel – „The Climb“ von Miley Cyrus – wählte sie gemeinsam mit ihrer Mama aus. „Wir verbinden das Lied mit vielen Kindheitserinnerungen. Ich war ein großer ‚Hannah Montana‘-Fan“, schmunzelt sie.

„Sie knallt die hohen Töne nur so heraus“, lobte Andy Marek die 20-jährige Judith Mayer. Die Loosdorferin war mit der Startnummer 12 als letzte an der Reihe. Mit „Rolling in the Deep“ von Adele lockte sie das Publikum in der Pöggstaller Festhalle aber noch einmal aus der Reserve.

Sehr viel Emotion und Variation in der Stimme bescherte ihr die Fahrt zum großen Finale. Und das trotz Unsicherheit mit dem Titel: „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich weiterkomme.“

Das Landesfinale

Am Donnerstag, 29. Juni, steigt ab 20 Uhr im „Haus der Musik“ in Grafenwörth das große Landesfinale.