Neupflanzungen im Zentrum: Keine Wüste im Ort. Den Bauarbeiten im Zentrum fielen leider auch einige Bäume zum Opfer. Doch tatsächlich wird „aufgeforstet“.

Von Karin Katona. Erstellt am 24. August 2019 (06:37)
BBArch
Elf Bäume auf dem Kirchenplatz, 17 in der Schulgasse: Das neue Ortszentrum wird noch grüner als bisher. Das Pflaster wird in Kies verlegt, damit das Regenwasser versickern kann und die Bäume mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Im Zuge der Bauarbeiten auf dem Kirchenplatz und in der Schulgasse mussten etliche Bäume den Baumaschinen weichen. In eine kahle Stein- und Asphaltwüste wird sich das Zentrum dennoch nicht verwandeln – ganz im Gegenteil.

„Durch Neupflanzungen wird es im Endeffekt im Markt wesentlich mehr Bäume geben als vorher“, verraten Bürgermeister Harald Riemer und Architekt Walter Brandhofer. Elf Bäume werden auf dem Kirchenplatz, 17 in der Schulgasse gepflanzt.

Bei der Auswahl der Baumart hat die Gemeinde den Scheibbser Peter Fischer-Colbrie, ehemaliger Leiter der Bundesgärten und Präsident der Österreichischen Gartenbaugesellschaft, zu Rate gezogen. „Wir haben uns schließlich für die Silberlinde entschieden. Diese Art ist trockenheitsresistent, hat keine Honigtaubildung und trägt keine Früchte. Daher wird sie gern als Stadtbaum verwendet“, erklärt der Ortschef.

„Auch vom Charakter her passt die Linde, die als Gesellschaftsbaum gilt, gut in unser Ortszentrum.“ Während die Bäume in der Schulgasse noch im heurigen Spätherbst gesetzt werden, erfolgt die Bepflanzung des Kirchenplatzes erst im kommenden Jahr.

Damit das Regenwasser auf dem Kirchenplatz auch vor Ort versickern kann, wird das Pflaster in der Begegnungszone in Kies verlegt. „Auf diese Weise wird die Fläche nicht versiegelt und die Bäume werden mit Wasser versorgt“, weiß Architekt Walter Brandhofer.