ÖkoFEN konnte Umsatz um 25 Prozent steigern. Die Firma ÖkoFEN erzielte 2018 Rekordumsatz von 58 Millionen Euro.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 16. Mai 2019 (04:50)
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Im Purgstaller ÖkoFEN-Werk werden pro Jahr rund 18.000 Förderschnecken produziert (Marcel Schagerl und Peter Rab). Ebenfalls schon seit einigen Jahren im Einsatz ist in Purgstall ein Schweißroboter zur Brennerproduktion. Seit 2017 neu ist die eigene Lackieranlage im Purgstaller Werk (im Bild Christoph Büchl).

ÖkoFEN mit Sitz in Niederkappel (OÖ) und Produktionsstandort in Purgstall gilt mit 30 Jahren Erfahrung bei erneuerbarer Wärme als Europas Pionier und Spezialist bei Pelletheizungen.

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Das Unternehmen blickt passend zum Jubiläum auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück: 2018 erzielte ÖkoFEN einen neuen Rekordumsatz von insgesamt 58 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Aufgrund der großen Nachfrage starten wir im Herbst 2019 mit dem Ausbau am Firmensitz in Niederkappel.

Die Produktionsfläche wird um 6.500 m² vergrößert“, berichtet Geschäftsführer Stefan Ortner. Der Großteil des Geschäftserfolges liegt im Export, der mittlerweile mehr als 95 Prozent beträgt. Die Zahl der Exportländer steigerte das Unternehmen in den vergangenen Jahren von 16 auf 25 Staaten, darunter Chile, Australien und Südafrika.

7.500 Heizsysteme im Vorjahr ausgeliefert

Das Jahr 2018 war für ÖkoFEN das erfolgreichste Jahr seit dem Bestehen des Unternehmens. Insgesamt wurden im Vorjahr weltweit rund 7.500 Heizsysteme ausgeliefert. Auch dies entspricht einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber 2017.

Im Purgstaller Werk werden pro Jahr 18.000 Förderschnecken sowohl für die Lagerräume als auch den Kessel- und Brennerbereich sowie weitere Einzelteile und vor allem die Brenner der Pellets-Heizsysteme selbst produziert. „Wir haben in den letzten Jahren den Produktionsstandort Purgstall restrukturiert und insgesam mehr als 700.000 Euro in eine neue Lackier-, eine Abkantpress- und eine neue Laserschneidanlage investiert.

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Stückzahl bis zur Null-Serie beziehungsweise Pilotanlagen fix und fertig bauen und auch gewisse Auftragsspitzen perfekt abdecken“, weiß ÖkoFEN-Standortleiter Hubert Schagerl.Aktuell sind 25 der österreichweit insgesamt 155 ÖkoFEN-Mitarbeiter am Standort in Purgstall beschäftigt.

Damit können wir im Purgstaller Werk Heizsysteme in kleinerer Stückzahl bis zur Null-Serie beziehungsweise Pilotanlagen fix und fertig bauen und auch gewisse Auftragsspitzen perfekt abdecken“, weiß ÖkoFEN-Standortleiter Hubert Schagerl. Aktuell sind 25 der österreichweit insgesamt 155 ÖkoFEN-Mitarbeiter am Standort in Purgstall beschäftigt.