Von Ärzten bis zur Polizei: In der Krise präsent. Ärzte, Polizei, regionale Unternehmen und Banken unter anderem im Bezirk Gänserndorf wollen Bewusstsein schaffen und die Menschen sensibilisieren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. April 2020 (04:01)
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Ärzte, Polizei, regionale Unternehmen und Banken sind auch während der Coronakrise für die Bevölkerung im Einsatz und stellen ihre Leistungen bereit.

Gebot der Stunde ist es, alle möglichen Maßnahmen zu treffen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Große Sorge gilt älteren und damit besonders gefährdeten Menschen.

Gemeinsam erfolgt der Aufruf, die behördlichen Maßnahmen zu befolgen und die Hilfe der Kinder, hilfsbereiter junger Menschen und von Hilfsdiensten in Anspruch zu nehmen.

Allgemeinmedizinerin Helga Raidl mahnt, Kontakt zu vermeiden: „Das ist die einzige Möglichkeit, gesund zu bleiben. Damit wir nicht zur Drehscheibe für Covid-19-Infektionen werden, müssen wir Kontakt zu Patienten auf ein Minimum reduzieren.“

Man sei während der Ordinationszeiten telefonisch erreichbar, übermittle Rezepte und Verordnungen. Raidl: „Ich bespreche am Telefon Beschwerden, Befunde und beantworte Fragen, sodass wir abwiegen können, ob direkter Kontakt notwendig ist.“

Arbeitsunfähigkeitsmeldungen werden per Fax oder E-Mail weitergeleitet.
Polizist Löffler: „Bitte bleiben Sie drinnen“

Karl Löffler vom Bezirkspolizei-Kommando zitiert seinen Leitspruch: „Bitte bleiben Sie drinnen, damit wir für Sie draußen bleiben können.“ Andrea Prenner-Sigmund („Frau in der Wirtschaft“) stellt fest, dass viele Unternehmer der Region schnell reagiert und ein Lieferservice oder einen Online-Shop eingerichtet haben, um warme Mahlzeiten, Lebensmittel und mehr zu liefern.

„Älteren Menschen ohne Computer rate ich, zum Telefon zu greifen. Die Unternehmer sind froh über jeden Auftrag“, so Prenner- Sigmund: „Nutzen Sie diese Angebote und bleiben Sie zu Hause. So schützen Sie sich, andere und helfen der regionalen Wirtschaft.“

Josef Buchleitner, Geschäftsleiter der Raiffeisen-Regionalbank meint: „Bargeldversorgung, Zahlungsverkehr und andere Finanzdienstleistungen sind nachhaltig gewährleistet. Bitte unbedingt nicht notwendige persönliche Besuche in den Banken vermeiden.“ Das gelte besonders für den bevorstehenden Monatsbeginn. „Wir sind telefonisch oder per E-Mail gut für Sie erreichbar. Bankgeschäfte können mit E-Banking erledigt werden. Bleiben wir gemeinsam gesund“, so sein finaler Aufruf.