Aus für Rudolf Plessl: 462 Stimmen fehlten. Gänserndorfer SP-Nationalrat bekam nicht genug Vorzugsstimmen, um wieder ins Parlament einziehen zu können.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 03. Oktober 2019 (21:20)
Thomas Schindler

Seit Donnerstagabend ist es für die SPÖ des Bezirks traurige Gewissheit: Der amtierende Nationalrat Rudolf Plessl aus Gänserndorf hat den Wiedereinzug ins Parlament nicht geschafft. Genau 3.450 Vorzugsstimmen konnte er im Regionalwahlkreis NÖ-Ost (Bezirke Gänserndorf und Bruck/Leitha) einheimsen – zu wenig, Plessl hätte 3.912 benötigt.

Er selbst spricht von einem sehr knappen Ergebnis und bedankt sich bei seinen Mitstreitern für deren Unterstützung: „Ohne eure Mitwirkung hätten wir dieses Ergebnis – das Grundmandat verbleibt in der Region und der Bezirk Gänserndorf hat die meisten Stimmen im Wahlkreis eingebracht - nicht erreicht. Ich gratuliere Katharina Kucharowits zum Mandat und wünsche ihr und unserer SPÖ alles Gute im neu gewählten Nationalrat.“

Zur Erklärung: Kucharowits (2.041 Vorzugsstimmen) war auf der Wahlkreis-Liste vor Plessl auf Platz eins gereiht und bekommt somit das Grundmandat.

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