Streusplitt sorgt für viel Wirbel. Bürger beklagt Staubbelastung für Anrainer. Straßenbauabteilung evaluiert Situation derzeit.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 16. Februar 2020 (11:52)
Streusplitt auf der Auersthaler Straße: Die laut der Bürgerinitiative unnötigen Busfahrten bringen die Anrainer auf die Palme. Sie sehen ihre Gesundheit gefährdet.
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Helmut Hansy von der Bürgerinitiative macht Druck wegen der Splitt-Streuung auf der Auersthaler Straße. „Die Staubbelastung ist enorm. Vor allem zusammen mit den unzähligen Busfahrten leiden die Anrainer sehr“, ist Hansy erzürnt.

Schon mehrmals habe er mit den zuständigen Stellen Kontakt aufgenommen, bislang ohne Ergebnis. Mittlerweile hätten die Anrainer selbst begonnen, den Splitt von der Straße zu kehren. „Wir fordern eine sofortige Reinigung der Fahrbahn und bei Frostgefahr Umstellung auf Auftaumittel. Die Untätigkeit der Behörden grenzt schon an Vorsatz. Hier wird die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt“, so Hansy.

Die NÖN fragte bei Nikola Kopitz von der Straßenbauabteilung Wolkersdorf nach: „Wir haben eine Verkehrszählung beantragt und werden im Frühjahr das Aufkommen erfassen.“ Kopitz führt aus, dass eine Salzstreuung erst greift, wenn die Straße stärker befahren wird. Da das Salz direkt ins Grundwasser einsickert, ist der Gewässerschutz zu berücksichtigen. „Wenn die entsprechenden Daten vorliegen, kann dann entschieden werden, ob in der nächsten Wintersaison auf Salzstreuung umgestellt wird“, umreißt Kopitz die weitere Vorgangsweise.