Hopfenprinzessin feierte bei Billie Eilish. Vom Alltag abschalten, neue Leute kennenlernen, Musik genießen: Festival-Highlights aus Gmünder Sicht im Rückblick.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 21. August 2019 (04:12)
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Kerstin Oberbauer (links) war gemeinsam mit Tanja Rößler aus Vitis (rechts) am Frequency und traf dort auf die Festival-Besucher Mario, Martina, Hannah und Christopher aus Graz.

Drei Tage lang stand die Landeshauptstadt im Zeichen der Musik. Auch viele junge Leute aus dem Gmünder Bezirk feierten am „FM4 Frequency Festival“ in St. Pölten mit tausenden anderen Menschen. Was zeichnet das Festival aus, bei dem bekannte Bands unterschiedlicher Genres die Besuchermassen unterhalten?

Hopfenprinzessin Mäxine Haslinger aus Weitra war bereits zum dritten Mal am Frequency-Festival. „Wenn man dort ist, vergisst man alle Sorgen. Du hast richtig Spaß und kannst abschalten“, so Haslinger. Sie schätze aber auch, viele Menschen kennenlernen und schöne Erinnerungen sammeln zu können. Was war ihr diesjähriges Frequency-Highlight? Definitiv der Auftritt der amerikanischen Sängerin Billie Eilish, freut sie sich. Die besondere Festival-Stimmung und das Angebot an Musikgruppen sind für Haslinger Gründe genug, nach St. Pölten zu fahren.

„Wenn man dort ist, vergisst man alle Sorgen. Du hast richtig Spaß und kannst abschalten.“Hopfenprinzessin Mäxine Haslinger

„Alle halten zusammen und keiner ist schlecht drauf“, erzählt indes die Albrechtserin Dunja Müllner. Sie war heuer zum ersten Mal Frequency-Besucherin und „würde sofort wieder hinfahren“. Ihre Highlights waren die Bands und deren imposante Bühnenshows. Müllner findet großartig, dass derart viele verschiedene  Musikrich-tungen bedient werden und für jeden Geschmack etwas dabei sei. Sie gibt jedoch zu Bedenken, dass bei dem Festival große Mengen an Abfall entstehen, die oft nicht sachgemäß entsorgt werden: Mitunter wird der Müll in die Traisen geworfen.

Und: „Wir sind einen Tag vor Veranstaltungsbeginn angereist und hatten dennoch Probleme, einen Platz zum Campen zu finden.“ Zum perfekten Festival-Flair gehört für sie das Campen genauso wie das ständige musikalische Angebot. Obwohl Dunja Müllner von einer langen Suche nach dem passenden Platz erzählt, ist sie zufrieden mit ihren ersten Frequency-Erfahrungen.

Neue Leute treffen und vom Alltag abschalten

Neue Leute treffen und vom Alltag abschalten: Das gefällt Julian Schindl am Frequency. „Jeder ist freundlich zu einem“, sagt er nach seinem dritten Besuch. Sein Ticket besorgte er schon lange bevor überhaupt bekannt war, welche Musikgruppen auftreten werden, weil die Karten zu diesem Zeitpunkt freilich günstiger sind. Schindl: „Im Endeffekt ist aber immer etwas dabei.“ Ob er nächstes Jahr wieder hinfährt, hat er allerdings noch nicht entschieden.

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Hopfenprinzessin Mäxine Haslinger fieberte vor allem dem Auftritt von Billie Eilish entgegen. 

Auch NÖN-Mitarbeiterin Kerstin Oberbauer ist treue Frequency-Besucherin – immerhin war sie nun schon zum fünften Mal dabei. Denn: Das Event sei eine gute Gelegenheit, um abzuschalten und den Alltag für ein paar Tage zu vergessen, wie sie sagt. Das „Nova Rock“-Festival ist für sie ebenfalls jährlicher Fixpunkt. Was macht den Unterschied zwischen Festival und bloßem Konzert aus ihrer Sicht aus?

„Vorrangig fahre ich wegen der Bands, Sänger und Künstler auf Festivals. Dort sind die Stimmung und die Leute nochmal ganz anders, als auf normalen Konzerten. Dazu kommt, dass es den ganzen Tag über Musik zu hören gibt.“

Der Gmünder Pascal Gaßner hat bereits entschieden, 2020 wieder dabei zu sein: „Es war mein allererstes Festival. Ich werde dieses Jahr auf keines mehr fahren, aber nächstes Jahr definitiv wieder zum Frequency kommen.“ Sein Ticket hat er erst spät gekauft, als das Programm schon fix war. Gaßner war mit einigen Freunden am Festival – und begeistert von den vielen Musikgruppen. „Es ist gemütlich, am Campingplatz zu sitzen und neue Leute kennenzulernen“, erzählt er.

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