"Gemma Sebastian schauen" in Gmünd. Gewaltiger Andrang beim Besuch von VP-Kanzlerkandidat Sebastian Kurz in der Gmünder Fußgängerzone. Der sprach über seine Ideen zur Stärkung und Belebung des ländlichen Raums, die "Ibiza-Affäre" und das Platzen der "Regierung Kurz" - und mahnte seine Unterstützer vor dem Urnengang am 29. September, sich nicht auf guten Umfragewerten auszuruhen.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 24. August 2019 (18:30)

Ein vom "Gmünder Wochenmarkt" am Vormittag übrig gebliebener Standler, freilich mit Waldviertler Bio-Ware, machte am Rande des Geschehens wohl das Geschäft seines Lebens: "Gemma Sebastian schauen" war angesagt, einige hundert Anhänger aus allen Teilen des oberen Waldviertels und dem nahen Mühlviertel strömten auf den Stadtplatz. Jung & Alt standen gleichermaßen geduldig für ein Autogramm, Selfie oder ein paar Worte mit dem jungen Altkanzler in der Schlange an. Geschenke wurden ausgetauscht, auch schriftlich formulierte Anliegen an Kurz übergeben. 

Abgeordnete Martina Diesner-Wais, "türkise" Spitzenkandidatin im Waldviertel, auf der Bühne: Politik, die nahe beim Menschen sei, verleihe Kurz die Kraft, den Stadtplatz genauso zu füllen wie zuletzt die Schlagernacht.

Sebastian Kurz, der auf seiner "Sommertour" aus Zwettl angereist kam, stand noch für ein letztes Erinnerungsfoto mit der Stadtkapelle bereit, und brach mit dem Wahlkampf-Tross zum nächsten Auftritt in der Wachau auf.