Was wurde aus dem Busfahrer Schmalek?. Aufgewachsen als Sohn eines Landwirten in Kleinpertholz bei Heidenreichstein besuchte Franz Schmalek nach der Pflichtschule die Landwirtschaftliche Fachschule Edelhof.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Mai 2021 (03:02)
Franz Schmalek
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Dank seiner Fachkenntnisse war er dann einige Jahre bei der „Landwirtschaftlichen Bundesanstalt“ tätig und unterwegs, um Dünger und deren Anwendungen samt Ergebnissen bei verschiedenen Feldkulturen zu messen.

Schon damals war Franz Schmalek viel auf Achse, sodass er schließlich als Chauffeur auf schwerere Geräte, sprich Lkw und Busse, umstieg. „Vorher war ich quasi nur in Österreich unterwegs, nun führten mich meine Fahrten durch ganz Europa“, erzählt der Buslenker, der aber auch einige Zeit im Liniendienst tätig war. „Wo heute das Navigationsgerät im Vordergrund steht, gehörte früher das richtige Kartenlesen zu den wichtigsten Eigenschaften des Chauffeurs“, erinnert sich Schmalek mit einem Schmunzeln – wobei aber auch das steigende Verkehrsaufkommen wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit für alle Lenker darstellte.

Heute lässt es der Pensionist, der mittlerweile in Seyfrieds wohnt und von Schulklassen bis hin zu Pensionistenrunden alle Altersklassen von A nach B beförderte, etwas ruhiger angehen. „Durch meine früheren Fahrten, wo ich viel gesehen und erlebt habe, ist die Reiselust doch etwas gebremst und ich bin daher lieber daheim, wo ich mich auch ausgiebig meinem Garten widmen kann“, sagt er: „Zudem bin ich noch immer gerne Mitglied der Feuerwehr Heidenreichstein und helfe selbstverständlich, wenn ich gebraucht werde.“

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