„Hiata-Stein“ ist jetzt wieder aufgestellt. Der „Hiata-Stein“ in Niederschrems kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. „Leider wurde der Stein bei der Wegesanierung im Rahmen der Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz im Jahr 2019 umgefahren und seither nicht wieder aufgestellt worden“, berichtet Stadtrat Ernst Hobecker (SPÖ). Nun befindet sich dieser Stein auf seinem angestammten Platz.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 20. April 2021 (15:28)
Auf Initiative des Schremser Stadtrates Ernst Hobecker wurde der „Hiata-Stein“ in Niederschrems wieder aufgestellt.
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Stadtrat Hobecker hat dafür auf eigene Kosten einen Bagger organisiert, der den Stein wieder in die ursprüngliche Position gebracht hat, damit dieses Kleinod erhalten und das Andenken daran gewahrt bleibt.

Die Geschichte des „Hiata-Steines“ geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals hatte Franziska Eugenia Gabriele von Thurn und Valsassina die Herrschaft über das Schloss Schrems inne. Laut Aufzeichnungen waren an die 80 Rinder im Gut untergebracht und wurden regelmäßig auf die Weiden gebracht.

Die Viehhüter („Hiata“) trafen sich an einer heute historischen Stelle, wo ein großer Stein-Restling die Grenze zwischen den Herrschaftsgründen und Niederschrems bildete. Hier wurde auch immer eine gemeinsame Rast gehalten und Erfahrungen ausgetauscht. Diesen Stein findet man Dank der Bemühungen von Ernst Hobecker wieder entlang des sogenannten „Totenweges“ in Niederschrems.