Gertrud Cermak hat viele Spuren hinterlassen . Gertrud Cermak, die allseits bekannte Allrounderin, Autorin und Künstlerin aus Ehrendorf ist am 24. November im 85. Lebensjahr verstorben. Viele Spuren hat sie vor allem in Gmünd und Großdietmanns hinterlassen.

Von Harald Winkler. Erstellt am 25. November 2020 (17:23)
privat

Gertrud Cermak wurde 1936 in Wien geboren. Sie wirkte als kaufmännische Angestellte und befasste sich als Autodidaktin ab 1977 mit Bauernmalerei, später mit Hinterglas-, Ikonenmalerei und Aquarellen. In ihren Bildern und Werken widmete sie sich stets Motiven der Waldviertler Landschaft.

Im Jahr 2003 erschien von ihr das Werk „Mein Bach bist Du“ mit „Gedankensprüngen“ und Impulsen. Immer wieder wirkte sie auch bei Lesungen in der Region mit ihren Gedichten und Texten mit und engagierte sich auch im Bildungs- und Heimatwerk Großdietmanns.
Trude Cermak war auch viele Jahrzehnte in der Pfarre Gmünd-Neustadt engagiert. Sie wirkte viele Jahre im Pfarrgemeinderat, im Kirchenchor.

Große Verdienste erwarb sie sich durch ihre  Betreuung der Kapelle in Ehrendorf. Große Freude bereitete ihr die jahrelange Tätigkeit bei den Ehevorbereitungskursen, die sie stets mit großer Kreativität und Engagement leitete.

Als Initiatorin der Pfarrwallfahrten in der Pfarre Gmünd-Neustadt hat sie bleibende Erinnerungen bei vielen Menschen der Pfarrgemeinde hinterlassen. Pfarrer Pater Georg meint dazu: „Trude Cermak war über viele Jahrzehnte mit unserer Pfarre verbunden. Sie hatte immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und war auch Motor und treibende Kraft für viele Initiativen in unserer Pfarrgemeinde. Sie hat auch in den letzten Jahren alle Aktivitäten in unserer Pfarre mitverfolgt und sich auch während ihrer Krankheit immer als Teil unserer Gemeinschaft gefühlt. Sie wird uns fehlen.“

Das Begräbnis von Trude Cermak findet am 30. November am Gmünder Friedhof statt. Sie hinterlässt ihren Gatten Emil, drei Kinder, fünf Enkelkinder einen Urenkel sowie einen Bruder.