200 Stunden täglich in Gmünd. Mit 8. Mai wurde die Impfstraße beendet. 25 Personen standen pro Impftag rund 200 Stunden dafür im Einsatz.

Von Karin Pollak und Harald Winkler. Erstellt am 13. Mai 2021 (04:53)
Über 4.000 Impfungen wurden in der Impfstraße der Stadtgemeinde Gmünd durchgeführt. Geimpft wird hier auch weiterhin– im Impfzentrum des Landes. Im Bild: René Schreiber vom Zivilschutz, der impfverantwortliche Arzt Christoph Preißl und Bürgermeisterin Helga Rosenmayer.
Harald Winkler

Zum letzten Mal gab es am 8. Mai Corona-Impfungen in der Impfstraße im Gmünder Accesspark. Jetzt wird am selben Standort der Regelbetrieb im Impfzentrum aufgenommen, nachdem diese schon parallel zur Impfstraße in Einsatz kam (die NÖN berichtete).

Die Impfstraße der Stadtgemeinde Gmünd nahm am 24. März ihren Betrieb auf. An den Impftagen am 24. und 27. März sowie am 7. und 10. April erhielten insgesamt 2.000 Personen ihre erste Teilimpfung. Die zweiten Teilimpfungen konnten am 8. Mai abgeschlossen werden. In Summe wurden somit über 4.000 Impfungen in der Impfstraße der Stadtgemeinde Gmünd durchgeführt.

Pro Impftag waren insgesamt rund 25 Personen für einen reibungslosen Ablauf im Zivilschutzzentrum Gmünd im Einsatz. Insgesamt 90 Personen absolvierten zusammen pro Impftag rund 200 Stunden.

Jetzt ist aus der Impfstraße das „Impfzentrum“, das vom Land Niederösterreich geführt wird, geworden. Bei der Organisation des Impfzentrums ist die Bezirkshauptmannschaft eingebunden. Sie kümmert sich um die Agenden Dienstrecht, Personal und Dienstpläne. Laut Bezirkshauptmannschaft bleibt Gerald Katzenschlager vom Roten Kreuz weiterhin in seiner Funktion des Impfkoordinators tätig: „Es ist egal ob Impfstraße oder Impfzentrum, wichtig ist, dass geimpft wird.“