Unwetterbilanz in Kottinghörmanns: 26 Häuser geschädigt. Schwere Wasserschäden richtete das heftige Unwetter am späten Nachmittag des 2. August in der Schremser Katastralgemeinde Kottinghörmanns an. 128 Kameraden aus elf Feuerwehren arbeiteten daran, das Schlimmste zu verhindern.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 03. August 2020 (07:10)

Die innerhalb kürzester Zeit niedergegangenen Wassermengen hatten hier laut Aussendung der Kottinghörmannser Feuerwehr die Kapazitäten des Ortsteiches gesprengt und die Keller von neun Einfamilienhäusern bis zu einem Meter unter Wasser gesetzt. 17 weitere Häuser wurden demnach geschädigt. 

Elf Feuerwehren mit insgesamt 128 Mitgliedern und 25 Fahrzeugen standen teils noch bis in die Morgenstunden des 3. August im Einsatz. Jene von Kottinghörmanns (mit 25 Frauen und Männern), Schrems, Niederschrems, Kleedorf, Langegg, Brand, Steinbach, Hoheneich und Gmünd pumpten mit insgesamt 24 Unterwassergeräten.

Ein Bild von der Lage machten sich auch Bürgermeister Karl Harrer und Bezirksfeuerwehr-Kommandant Erich Dangl. In Absprache mit dem Bezirkskommando wurden schließlich auch die Wehren von Weitra bzw. Amaliendorf mit ihren großen Sonderpumpanlagen SPA 800 bzw. SPA 200 hinzugezogen, um weit über Mitternacht hinaus gemeinsam mit der Kottinghörmannser Wehr den Wasserspiegel des Teiches wieder abzusenken.