Allerstorfer ist bayrischer Meister im „Garteln“. Der 22-jährige Florian Allerstorfer absolvierte Ausbildung für Gartenbau in Deutschland.

Von Markus Füxl. Erstellt am 19. August 2019 (05:42)
privat
Bildungsreferent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forste Michael Karrer (links) und Verbandspräsident des deutschen Gartenbaus Roland Albert (rechts) gratulierten Florian Allerstorfer zum bestandenen Meister.

Die Gärtnerei Blumen Oppel in Weitra darf sich über einen weiteren Gärtnermeister freuen: Florian Allerstorfer, der Sohn der Geschäftsführer Bernhard und Alexandra, nahm bei einer Landesgartenschau in Wassertrüdigen seinen Meisterbrief entgegen.

Der 22-Jährige absolvierte die zwei Semester lange Ausbildung in Bayern an der Meisterschule für Gartenbau in Landshut. Er ist jetzt staatlich geprüfter Wirtschafter für Gartenbau auf dem Fachgebiet Marketing und Gestaltung im Zierpflanzbau.

„In Bayern ist die Ausbildung einfach besser als bei uns“, erklärt er. Zuvor besuchte er vier Jahre lang die Fachschule für Gärtnerei in Langenlois. Drei Jahre arbeitete er bereits im Familienbetrieb mit.

„Es ist ein umfangreicher und schöner Beruf. Ich kann mir nichts Anderes vorstellen“, sagt er.

Laufend investiert

Gegründet wurde „Blumen Oppel“ von Annemarie und Gerhard Oppel in den 70er-Jahren. Seit den 90er-Jahren sind auch Tochter Alexandra und der Schwiegersohn Bernhard Allerstorfer tätig. 2006 übernahm das Ehepaar das Unternehmen. Aktuell sind acht Mitarbeiter in der Gärtnerei tätig. „Auch die Großeltern helfen fleißig mit“, sagt Florian.

In der Gärtnerei wird alles selbst produziert. So gibt es Floristik für jeden Anlass, von der Hochzeit bis zum Begräbnis. Unter dem Motto „Greenday“ wird von Mittwoch bis Samstag Bio-Obst und Bio-Gemüse von österreichischen Gärtnern und Bauern verkauft, etwa aus Eferding, dem Burgenland und Krems.

In den vergangenen Jahren investierte das Unternehmen kontinuierlich. So wurde zuletzt in einem Glashaus auf sogenannte Ebbe-Flut-Tische umgestellt, die wasser- und energiesparendes Arbeiten ermöglichen sollen. „Außerdem wurde 2018 die Freiverkaufsfläche überdacht“, erklärt Vater Bernhard.

Für heuer ist ein Freibereich gerade in Planung und soll im Herbst fertiggestellt werden. Das Grobgerüst steht bereits. „Wir müssen nur mehr bepflanzen und ausschmücken“, sagt Florian.