Ortsdurchfahrt wird stark aufgewertet. Weitraer Ortsdurchfahrt auf B41 erhält ein neues Gesicht – im Norden inklusive dem ersten Geh- und Radweg der Stadt.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 13. Mai 2020 (14:01)
Erste Gehsteige entlang der B41 sind verschwunden rechts neben der Fahrbahn wird im Zuge der Sanierung bis zum Kreisverkehr ein Geh- und Radweg entstehen.
M. Lohninger

Eines der öffentlichkeitswirksamsten Straßenprojekte des Gmünder Bezirkes hat wie in der NÖN angekündigt begonnen: Die B41 von Ortstafel zu Ortstafel quer durch Weitra wird erneuert und neu gestaltet. Die Gemeindebürger erhalten im Zuge dessen zwischen der Einfahrt von Gmünd und dem Kreisverkehr auch einen ersten Geh- und Radweg in Weitra.

In einem ersten Schritt wurden vorige Woche Gehsteige abgetragen. Zwischen der Einfahrt von Gmünd und dem Kreisverkehr soll auch die Fahrbahn abgetragen und leicht versetzt neu angelegt werden. Von Gmünd kommend ist rechts ein 2,50m breiter, 480m langer Geh- und Radweg bis zum Kreisverkehr vorgesehen.

Darauf sollen Radler das hoch frequentierte Straßenstück künftig sicher in beide Richtungen bewältigen können. Auch der gegenüberliegende Gehsteig wird neu errichtet. – Die Verbesserung der Lebensqualität und der Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sei ihm ein wichtiges Anliegen, sagt VP-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko: „Die Maßnahme in Weitra ist ein wichtiger Schritt in die gewünschte Richtung.“

750.000 Euro an Kosten

Geplant ist nach Auskunft von VP-Bürgermeister Patrick Layr nämlich auch die Attraktivierung einiger Bereiche. So sind, wo räumlich möglich, dünne Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Geh- bzw. Geh- und Radweg geplant. Die Böschung zwischen Friedhof und B41 soll abgeflacht werden, nach einer neuen Stützmauer ist das Setzen von Bäumen geplant. Die Geh- und Radwegkombi wird dank Grundabtretungen von Anrainern möglich, Gartenmauern müssen dafür versetzt werden.

Im Norden sollen Straßeneinläufe den neuen Erfordernissen angepasst und bei Bedarf erneuert werden. Die Erneuerung von Einbauten von Kanal bis zu Leerrohren wird halbseitige Sperren mit sich bringen. Während der Sommerferien ist zudem mit zwei Totalsperren zu rechnen.

Im Kreisverkehr soll die bituminöse Konstruktion abgetragen werden, die neue Fahrbahn nach Zementstabilisierung als Betondecke kommen. Hier sind auch Neueerrichtungen aller Bordsteine und Nebenanlagen geplant. – Von hier aus sollen in Richtung St. Martin bis zum Ortsende in zwei Teilbereichen auf insgesamt etwa 580m primär nur die Asphalt-Deckschicht und die Nebenanlagen erneuert werden.

Kalkuliert wird mit etwa sechs Monaten Bauzeit, wobei die Arbeiten die Straßenmeisterei Weitra gemeinsam mit Partnerfirmen abwickelt. Ein Drittel der Baukosten von etwa 750.000 Euro trägt die Stadtgemeinde Weitra, den Rest das Land NÖ.