Mehr Platz für Schule in Haidershofen. Für den Volksschulzubau wurden rund 300 m² Grund gekauft. Im Sommer wird bereits mit dem Bau begonnen.

Von Stephanie Turner. Erstellt am 06. Juni 2019 (04:23)
Archiv/Vogl
Im März wurde bereits an der Planung des Volksschulzubaus gearbeitet, nun ist das Projekt auf Schiene: Bürgermeister Manfred Schimpl und Volksschuldirektor Gerhard Wimmer (von links).

Die Gemeinde Haidershofen wächst und mit ihr auch der Bedarf an Infrastruktur – vor allem im Bereich der Schulen und Kinderbetreuung. Um hier künftig mehr Platz zur Verfügung stellen zu können, wurde nun der Grundankauf für einen Zubau zur Volksschule Haidershofen beschlossen.

Zur Vorgeschichte: Da laut Bürgermeister Manfred Schimpl ab dem übernächsten Schuljahr mit drei ersten Klassen in der Volksschulgemeinde Haidershofen gestartet wird und die bisher zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten zu klein sind, wurde beim Land NÖ um Feststellung des Raumbedarfs angesucht. Dieser Raumbedarf wurde von einer Kommission bestätigt (die NÖN berichtete) und so wird nun seit März an der Detailplanung für einen Zubau an die Volksschule Haidershofen gearbeitet.

1,1 Millionen Euro für Projekt budgetiert

In der Gemeinderatssitzung wurde in der Vorwoche nun der Grundankauf von 315 m² beschlossen. „Als Grund

besitzer hat sich der Kirchenwirt bereiterklärt, uns die nötige Fläche zu verkaufen. Jetzt wurden bereits erste Verträge für das Projekt vergeben“, erklärt der Bürgermeister die nächsten Schritte für das Bauvorhaben.

1,1 Millionen Euro sind vorgesehen, um unter anderem neue Klassenräume, eine verglaste Aula, zusätzliche Stiegen aufgänge sowie Notausgänge realisieren zu können. Von bisherigen zwei soll auf drei Klassen aufgestockt werden. Außerdem sind neben Optimierungs- und Sanierungsmaßnahmen auch ein großer Werkraum sowie eine Garderobe angedacht.

Aufgeteilt in zwei Abschnitte, wird noch diesen Sommer in den Ferien mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Im Laufe des nächsten Jahres soll der Zubau bereits einsatzbereit sein: „Ich denke, dass von der
Raumbedarfsfeststellung ein angemessener Umfang festgelegt worden ist. Für die nächsten Jahre sind wir abgesichert“, zeigt sich Schimpl überzeugt.