Ideen zum Kampf gegen den Plastikmüll gesucht. Die Gemeinde Behamberg sucht Anregungen, wie man Plastik reduzieren kann. Beste Ideen werden prämiert.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 24. August 2019 (03:40)
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Umweltgemeinderat Michael Holzner und Bürgermeister Karl Josef Stegh (von links) rühren die Werbetrommel für den Ideenwettbewerb.

Wie alle Gemeinden in der Kleinregion Mostviertel Ursprung hat auch Behamberg eine Resolution im Gemeinderat beschlossen, künftig möglichst auf Einwegplastik zu verzichten.

Nun will man auch die Bevölkerung aktiv mit ins Boot holen. „Wir wollen, dass die Menschen ein Bewusstsein dafür bekommen, was man selbst tun kann, um weniger Plastikmüll zu produzieren beziehungsweise wie man von vornherein Plastikmüll vermeiden kann“, erklärt Bürgermeister Karl Josef Stegh, warum man einen Ideenwettbewerb zum Thema „Plastik reduzieren“ ins Leben gerufen hat.

Alle Behamberger Bürger, sämtliche Vereine, Wirtschaftstreibende und auch die Schulen sind dazu aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. „Wir hoffen, dass möglichst viele mitmachen und eventuell neue Ideen zustande kommen, die wir dann in der Gemeinde auch umsetzen können“, betont Stegh.

Die besten Ideen werden prämiert

Bewertet werden die eingereichten Ideen von einer Jury, bestehend aus dem Umweltbeirat, in unterschiedlichen Kategorien wie etwa Haushalte, Wirtschaft oder Landwirtschaft. In den Schulen wird es einen Malwettbewerb geben. „Wir haben acht Volksschulklassen. Da werden wir schon einige Zeichnungen bekommen“, hofft der Bürgermeister auch hier auf rege Beteiligung.

Die besten Ideen werden offiziell bei der Umweltausstellung im Rahmen des Behamberger Kirtags am 27. Oktober vorgestellt und prämiert. Als Preise winken etwa Gutschriften für Wasser und Kanal oder Körbe mit regionalen Produkten.

Ideen und Anregungen können entweder am Gemeindeamt in schriftlicher Form abgegeben werden oder per E-Mail an Umweltgemeinderat Michael Holzner (michael.holzner@aon.at) gesendet werden. Deadline ist der 3. Oktober.