Biberbach und Ertl sind top beim Blumenschmuck. Die Gemeinden Biberbach und Ertl haben in ihren Kategorien den Viertelssieg beim Bewerb „Blühendes Niederösterreich“ errungen und kämpfen um den Landessieg mit.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 22. Juli 2020 (04:12)
Freuen sich über den ersten Platz im Viertelsbewerb (von links): Vizebürgermeister Maximilian Soxberger, Gemeinderätin Maria Bühringer und Bürgermeister Fritz Hinterleitner.
Gemeinde/Leitner

Nach dem Landessieg im Jahr 2015 musste die Gemeinde Biberbach bei der Blumenschmuckaktion des Landes „Blühendes NÖ“ vier Jahre lang pausieren. Heuer ist sie wieder eingestiegen und hat auf Anhieb in der Gruppe 1 (Zuordnung ist abhängig von der Einwohnerzahl) den Viertelsbewerb gewonnen.

„Wir nehmen damit auch Anlauf auf unseren fünften Landestitel“, freut sich Bürgermeister Fritz Hinterleitner. Er dankt allen Bürgern, die ihre Häuser und Gärten so schön gestaltet haben, aber natürlich auch den Bauhofmitarbeitern, die sich um die öffentlichen Grünanlagen kümmern. „Unsere Blumenfee Maria Sindhuber ist ja inzwischen in Pension gegangen, aber ihre Nachfolger machen es ganz offensichtlich auch sehr gut“, sagt Hinterleitner.

Blumenfrau Birgitt Krenn und die Gemeindemitarbeiter Johannes Großalber (links) und Wolfgang Großbichler sorgen für die Pflege der öffentlichen Blumenbeete und Grünanlagen.
Gemeinde

Bei der Gestaltung hat man in Biberbach diesmal nicht mehr hauptsächlich auf Blühpflanzen gesetzt, sondern auch auf Dauergrün und Stauden. „Mit großen Metallbirnen bei den Ortseinfahrten und kleineren in den Rabattln wollen wir zudem unsere Zugehörigkeit zum Herz Mostviertel betonen“, sagt der Bürgermeister. In den Tagen bevor die Jury anrückte, haben übrigens auch die Mitglieder des Kulturausschusses Hand angelegt.

„Denn durch den vielen Regen wächst natürlich das Unkraut heuer besonders gut und da wir ja ,Natur im Garten‘-Gemeinde sind, muss es mechanisch entfernt werden. Das ist schon eine Herausforderung“, betont der Ortschef. In ein paar Wochen müssen er, die Gemeinderäte und viele freiwillige Helfer nun nochmals ran: denn für 11. August hat sich die Jury des Landesbewerbes angekündigt und dann will sich Biberbach natürlich wieder von seiner allerbesten Seite zeigen.

Dank an die Bürger für die Gartengestaltung

Der Blumenschmuckbewerb ist heuer fest in der Hand der Herz-Mostviertel-Gemeinden. Denn auch Ertl hat den Viertelsbewerb in der Gruppe 2 für sich entschieden.

„Ausschlaggebend für dieses beachtenswerte Ergebnis war der Gesamteindruck des Ortsbildes und der Baugestaltung im Hinblick auf die Bepflanzung. Natürlich hat die Jury aber auch auf die Sauberkeit der Straßen und Häuser mit den dazugehörigen Gärten großes Augenmerk gelegt. „Diese Vorgaben haben wir in Ertl dank des Engagements vieler Gemeindebürger, die ihre Häuser und Gärten mit Blumen schmücken und penibel pflegen und betreuen, bestens erfüllt“, freut sich Bürgermeister Josef Forster.

Im öffentlichen Bereich ist die Gemeinde mit Blumenfrau Birgitt Krenn für ein gepflegtes Ortsbild zuständig. Die Gemeindemitarbeiter Johannes Großalber und Wolfgang Großbichler unterstützen sie bei der Bepflanzung der Beete und der zahlreichen Blumenkästen. Sie erledigen aber auch die Pflege und laufende Betreuung der öffentlichen Grünflächen. „Heuer haben die drei ihre Aufgabe bestens erfüllt, wie auch die Bewerbsjury festgestellt hat“, sagt Forster. Auch in Ertl darf man nun auf den Landessieg hoffen.