Kreuzung in St. Peter/Au soll entschärft werden. Das Projekt könnte Anfang 2022 starten. Gemeinde will dabei auch gleich Verkehrsproblem lösen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Mai 2021 (04:44)
Bürgermeister Johannes Heuras und Ortsvorsteherin Julia Krifter bei der Kreuzung der B122 mit dem Dr. Hans-Blank-Weg. Immer wieder kommt es dort zu brenzligen Situationen. Daher soll mit dem Neubau der Feuerwehr auch diese Gefahrenstelle entschärft werden.
Gemeinde, Gemeinde

Trotz Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen wurde in den vergangenen Monaten die Planung des neuen Feuerwehrhauses intensiv vorangetrieben. Der Landesfeuerwehrverband hat das Raumkonzept inzwischen abgesegnet.

Gemeinsam mit den Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter/Au will Bürgermeister Johannes Heuras nun in einem nächsten Schritt die Finanzierung mit dem Land abklären. „Sobald es die Corona-Situation zulässt, werden wir auch eine Anrainerinformation durchführen“, verspricht der Ortschef. Laufe alles nach Plan, sei ein Baustart Anfang 2022 realistisch.

Das Projekt soll nicht nur die Platznot der Feuerwehr beenden, sondern die Gemeinde will damit auch gleich die schwierige Verkehrssituation bei der Kreuzung des Dr. Hans-Blank-Weges mit der B122 lösen. „Sie ist jetzt schon verkehrstechnisch sehr herausfordernd. Mit jeder zusätzlichen Frequenz wird die Situation verschärft, daher setze ich mich dafür ein, jetzt eine Verbesserung mitzuplanen“, sagt Heuras.

Die Gemeindestraße erschließt einerseits das Betriebsgebiet West, andererseits die Voralpensiedlung. In der Vergangenheit kam es im Kreuzungsbereich auch schon öfter zu Unfällen.

Einfahrtsverbot wird sehr oft ignoriert

„Viele Verkehrsteilnehmer halten sich leider nicht an das Fahrverbot, das beim Abzweigen von der B122 in die Voralpensiedlung, Anrainer ausgenommen, eigentlich gelten würde. Grund dafür ist, dass es sich um den kürzesten Weg zwischen B 122 und Ortszentrum handelt“, sagt Heuras.

Verschärft wird die Situation durch die ständig wachsende Verkehrs-Frequenz auf der Bundesstraße und auch dadurch, dass viele Spaziergänger auf dem Weg zum Naherholungsgebiet „Burgholz“ an dieser Stelle die B122 überqueren. „Sowohl die Wirtschaftsbetriebe im Betriebsgebiet als auch die Anrainer der Voralpensiedlung wünschen sich eine Verbesserung der Situation“, streicht auch Ortsvorsteherin Julia Krifter hervor.

Gemeinsam mit den Experten des Landes will die Gemeinde daher nach Lösungsmöglichkeiten suchen. „Auch die Verkehrsanbindung der Feuerwehr erfordert eine Entschärfung dieser Kreuzung und vor allem wollen wir auch eine bessere Querungsmöglichkeit für Fußgänger. Wir werden alle denkbaren Varianten ausloten, um hier passende Maßnahmen zu setzen“, verspricht der Bürgermeister.