Der Kampf hat erst begonnen. Über null Akzeptanz gegenüber der neuen Donaubrücke.

Von Daniela Führer. Erstellt am 12. Juni 2019 (05:00)

Bei optimalem Verlauf liegt 2023 ein UVP-Bescheid am Tisch, 2024 gelangt das Projekt zur Ausschreibung und 2027 oder 2028 kann die neue, zweite Donaubrücke zwischen Mauthausen und St. Pantaleon eröffnet werden. So liest man das in Landtagsprotokollen von 2018, als der Beschluss zum Bau der neuen Brücke gefasst wurde.

Jetzt wurden in der Vorwoche erste Pläne über den weiteren Trassenverlauf von dieser neuen Brücke hin zur A1 bei St. Valentin öffentlich präsentiert. Dabei wurde rasch klar: 2028, 2027 oder gar noch früher, wie so manch Forderung lautet, ist utopisch. Denn bei Bürgern wie lokalen Politikern herrscht null Akzeptanz gegenüber den vorliegenden Plänen.

Nicht nur betreffend einer neuen Trasse, die wieder Fläche versiegelt und wo Grundstreitigkeiten vorprogrammiert sind. Nein, gegen das ganze Projekt Donaubrücke hat nunmehr der Kampf so richtig begonnen. Und wie lange sich so ein Kampf hinziehen kann, weiß man ja von der B123-Umfahrung.