BMW-Werk in Steyr: Paket mit vielen Verbesserungen. BMW investierte über zwei Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur für Mitarbeiter und Anrainer.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 02. August 2020 (03:31)
Ein großer Meilenstein des neuen Verkehrskonzepts im Steyrer BMW-Werk war die Realisierung eines werksinternen Bahnübergangs.
BMW Group

Seit über 40 Jahren ist das BMW-Werk in Steyr ein bedeutender Wirtschaftsmotor und ein wichtiger Arbeitgeber auch für Bürger aus dem Bezirk Amstetten. Das Unternehmen stellt sich aber auch seiner Verantwortung am Standort und ergriff neue Maßnahmen, um die Verkehrssituation für die Menschen in der Region so wenig belastend wie möglich zu gestalten.

Bereits im vergangenen Jahr hat man damit begonnen, ein verbessertes Verkehrskonzept in und um das Werk zu schaffen, das man sich mehr als zwei Millionen Euro kosten ließ. „Sowohl für Anrainer als auch für unsere Mitarbeiter haben wir gemeinsam mit der Stadt Steyr ein ganzheitliches Maßnahmenpaket geschnürt, das erhebliche Verbesserungen für alle bringt“, erklärte Geschäftsführer Alexander Susanek bei der feierlichen Eröffnung am vergangenen Donnerstag, bei der die Um- und Ausbauten der Öffentlichkeit rund um Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner präsentiert wurden.

Nach rund einem Jahr Bauzeit konnten vor allem bei der Haupteinfahrt zum Werk zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation umgesetzt werden. Neben einer neuen Abbiegespur, die eine geordnete Zufahrt ohne Behinderung des Durchzugsverkehrs ermöglicht, wurde auch eine Einbahnregelung sowie eine intelligent gesteuerte Ampel installiert, um beim Schichtwechsel Staubildung zu vermeiden.

Eine neue Radverkehrsanbindung mit einer sicheren Radwegverbindung nach Münichholz sowie zahlreiche neue Fahrradabstellplätze mit Ladestationen für E-Bikes sollen Anreize für Mitarbeiter schaffen, um mit dem Rad anzureisen.

Ein weiterer großer Meilenstein war die Realisierung eines werksinternen Bahnübergangs. Die neue Route innerhalb des Werks reduziert den Pendelverkehr zwischen West- und Ostseite und verringert das Lkw-Aufkommen im Nahbereich der Anrainer .