Haager Badesaison startet mit 20. Mai. Mindestabstände sind einzuhalten, Masken sind nicht vorgeschrieben. Registrierungspflicht ist noch nicht geklärt.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. Mai 2021 (05:12)
Bürgermeister Lukas Michlmayr, Pächter Bert Wieser und Stadtrat Martin Tojner (von links) hoffen auf eine halbwegs normale und gute Saison im Haager Freibad, das am 20. Mai seine Pforten öffnen wird. Foto: Vogl
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Der 19. Mai ist jener Tag, den sich viele schon lange herbeisehnen. Mit den weiteren Öffnungsschritten wird dann auch der Start der Badesaison möglich. „Wir machen auf, sobald wir dürfen“, erklärt der für das Haager Freibad verantwortliche Stadtrat Martin Tojner, dass man einen Saisonbeginn am 20. Mai plane.

Nachdem einige Investitionen technischer Natur wie etwa bei der Filteranlage notwendig waren, steht nun einem Badebetrieb nichts mehr im Wege. „Wir haben geschaut, dass wir am 1. Mai fertig sind“, betont Tojner, dass man bereits gerüstet sei. Unter welchen Corona-Auflagen man aufsperren wird, ist hingegen noch nicht zur Gänze geklärt.

„Wir brauchen einen Covid-19-Beauftragten. Das ist der Bademeister“, konkretisiert Bürgermeister Lukas Michlmayr das Präventionskonzept. Zudem gibt es eine Kapazitätsobergrenze von tausend Besuchern. „Die haben wir im Vorjahr nie erreicht“, schildert Michlmayr.

Registrierungspflicht steht noch im Raum

Am Areal müssen die Mindestabstände eingehalten werden, eine Maskenpflicht gibt es aber nicht. Auch Desinfektionsmittelspender müssen wieder aufgestellt werden. Informationen, ob es auch eine Registrierungspflicht für die Badegäste oder eventuell nur für die Besucher des Buffets geben wird, hat man momentan noch keine. „Darüber wird derzeit noch diskutiert“, weiß der Stadtchef.

Diesbezügliche Klarheit würde sich vor allem Bert Wieser, der Pächter der Gastro, wünschen. Dass er für die Registrierung seiner Kunden verantwortlich sein könnte, sorgt bei ihm für Unmut. „Das ist eine Laufkundschaft. Das kann ich nicht selber kontrollieren“, stellt er klar. Er befürchtet, dass sich eine mögliche Test- oder Registrierungspflicht negativ auswirken wird. „Wie viel Personal ich brauchen werde, ist schwer zu sagen. Ich kann mich heuer noch weniger einstellen als im Vorjahr.“

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