Baustart am Wikinger-Areal ist erfolgt. Der Baustart erfolgte für die Wohnhausanlage am Wikinger-Areal. Schon jetzt gibt es mehr Anmeldungen als Wohnungen.

Von Daniela Führer. Update am 15. Juni 2019 (04:00)
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Die Grundeigentümer Wilhelm und Margit Dorfmayr – am Bild mit Enkel David – ermöglichten das Wohnbauprojekt. Beim Spatenstich waren sie natürlich auch dabei.

„Das hab‘ ich in 33 Jahren auch noch nie erlebt. Eine Feier, die um 8.15 Uhr beginnt. Aufgehört haben Feiern da schon öfter“, scherzte WAV-Generaldirektor Manfred Damberger eingangs zur Spatenstichfeier für das betreute und junge Wohnen am ehemaligen Wikinger-Areal. Die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel ist Bauträger des dreigeschoßigen Wohnparks mit 29 Mietwohnungen zwischen 59 und 64 Quadratmetern Größe.

In eineinhalb bis zwei Jahren soll die Wohnhausanlage bezugsfertig sein. 15 Wohnungen sind dabei als betreute konzipiert, 14 für Junges Wohnen vorgesehen. Ein Haus der Generationen also, das schon jetzt heiß begehrt ist. „Es gibt schon mehr Anmeldungen als Wohnungen“, berichtete Architekt Helmut Poppe bei der Spatenstichfeier.

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Führten den Spatenstich für den Wohnpark am Wikinger-Areal aus (von links): Astrid Aumayr (Vertreterin der Bezirkshauptmannschaft), geschäftsführender Gemeinderat Manfred Gassner, Bürgermeister Karl Huber, Landesrat Martin Eichtinger, WAV-Vorstandsdirektor Manfred Damberger, Architekt Helmut Poppe, Jugendgemeinderätin Patrizia Leutgeb sowie die geschäftsführenden Gemeinderäte Harald Doppelmeier und Johann Schaurhofer.

Und Bürgermeister Karl Huber gedachte in seiner Ansprache noch einmal der Diskothek „Wikinger“: „Wir trauern, dass wir dich verloren haben, sind aber dankbar, dass wir dich gehabt haben. Und hier entsteht jetzt ein Zukunftsprojekt, das eigentlich dasselbe Publikum hat. Das Donnerstagspublikum, die „Oldies“ im betreuten Wohnen ebenso wie die Jugend im Jungen Wohnen.“